Gesundheit

Die häufigsten Opfer von Bissverletzungen sind kleine Kinder

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mp Wien - Beim Spielen mit vertrauten Hunden werden Kleinkinder nicht selten gebissen. Salih Ucar / pixelio.de

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Weil Kleinkinder das Verhalten von Hunden und Katzen noch nicht richtig einschätzen können, sind unter Fünfjährige am häufigsten Opfer von Hunde- oder Katzenbissen zu finden. Die Verletzungen an Lippen, Zunge, Wangen und Fingern passieren nicht selten beim Spielen mit vertrauten Tieren. Hundebisse sind am häufigsten. Infektionen entstehen aber öfter nach Katzenbissen.

Doch nicht nur Tiere schnappen zu, auch kleine Kinder neigen zum Beißen: Die Zahl der Hundebisse liegt ungefähr genau so hoch wie die der Menschenbisse. Das ist das Ergebnis einer Studie. Die Wiener Wissenschaftlerin Manuela Jaindl wertete mit ihrem Team die Daten von über 1 500 Kindern aus, die im Traumazentrum der Medizinischen Universität Wien nach Bissverletzungen im Zeitraum von 1992 bis 2011 versorgt wurden. Wie die Ärzte Zeitung online berichtet, waren 43,8 Prozent der im Durchschnitt 7,7 Jahre alten Kinder von einem Hund gebissen worden, 3,9 Prozent von einer Katze, 8,7 Prozent von anderen Tieren und 43,6 Prozent hatten Menschenbisse erlitten. Vertraute Hunde hätten am häufigsten in die Wange gebissen, Katzen und andere Tiere eher in den Finger. Fremde Hunde dagegen schnappten bevorzugt nach dem Oberschenkel, unbekannte Katzen nach der Hand, und alle anderen Tiere bissen am häufigsten in den Finger.

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