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Bald Biometrie-gestütztes Grenzkontrollsystem

  • In TECHNOLOGIE
  • 15. Februar 2013, 13:01 Uhr
  • Kathrin Meyer (cid)
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cid Düsseldorf - Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke, Iris-Scann: Am so genannten "eGate" sollen Fluggäste schneller Grenzkontrollen passieren können. Siemens

In Zukunft soll es an den großen deutschen Flughäfen ein neues Biometrie-gestütztes Grenzkontrollsystem geben.

In Zukunft soll es an den großen deutschen Flughäfen ein neues Biometrie-gestütztes Grenzkontrollsystem geben. Die Passagiere werden dann an den Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, München und am künftigen neuen Hauptstadtflughafen Berlin insgesamt rund 100 automatische Abfertigungsspuren vorfinden. Die "eGates" sollen schneller passierbar sein und so dem kontinuierlich weltweit wachsenden Reiseverkehr gerecht werden. Fluggäste, die das so genannte "Automated Border Control System" passieren, müssen einen elektronischen Reisepass mit RFID-Chip besitzen. In Deutschland werden Anfang 2015 die letzten Pässe ohne einen entsprechenden RFID-Chip im Passkörper ungültig, weshalb erst ab Ende 2014 automatisierte Grenzkontrollen die Lastspitzen bei der Einreise abfangen können. Neben der Gesichtsbild-Biometrie können die Schleusensysteme so ausgestattet werden, dass sie auch die Daten der Iris und Fingerabdrücke erfassen.

Immerhin kann eine Kontrollspur rund 240 Reisende in der Stunde abfertigen, heißt es in einem Erfahrungsbericht der europäischen Grenzagentur Frontex. Die Feuertaufe hat das "Easypass"-Pilotprojekt am Frankfurter Flughafen bereits bestanden. Alle volljährigen Bürger der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens und der Schweiz, die einen elektronischen Reisepass besitzen, können die "Easypass"-Kontrollspuren ohne vorherige Registrierung nutzen.

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