Energieverbrauch

Strom sparen leicht gemacht: Einfacher abschalten im Smart Home

  • In PANORAMA
  • 18. Juni 2015
  • der Redaktion
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Mit programmierbaren Szenarien verbessern Smart Home-Systeme nicht nur den Komfort, sondern helfen auch beim Energiesparen. Foto: djd/somfy

(djd). Terrassenmarkisen und Beleuchtungen oder Heizstrahler laden auch an kühleren Abenden zum Aufenthalt im Freien ein. Mit einem Smart Home-System lassen sie sich ganz einfach programmieren: Ein Szenario, das zum Beispiel den Namen ''Sommernachtstraum'' tragen könnte, fährt dann zum Beispiel die Markise aus, sorgt für dezente indirekte Beleuchtung und schaltet für eine vorprogrammierbare Zeit einen Heizstrahler ein, der angenehme Wärme spendet. Unter www.somfy-smarthome.de gibt es dazu mehr Infos und Tipps.

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Der unnötige Standby-Betrieb von TV-Screen, Festplattenrecorder oder Hifi-Gerät, brennende Leuchten, die gerade gar nicht gebraucht werden: Wer in seinem Haushalt genauer hinsieht, wird eine Menge Möglichkeiten entdecken, wie sich der Energieverbrauch mit einfachen Mitteln senken lässt. Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, lassen sich Verhaltensänderungen zur Energieoptimierung im Alltag aber manchmal nicht so einfach durchsetzen. Nach dem Spätfilm vergisst man schon mal das Fummeln am schaltbaren Stecker, und der Junior lässt das Licht im Flur trotz vielfacher Ermahnungen viel zu oft brennen. "Einfacher ist es daher, solche kleinen Handgriffe zum Beispiel einem Hausautomationssystem zu überlassen", meint Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Fachmann von Ratgeberzentrale.de.

Stromverbrauch mit Funktechnik kontrollieren

Zentrale Haussteuerungen wie TaHoma Connect von Somfy lassen sich dank Funk-Verbindungstechnik auch nachträglich mit vergleichsweise geringem Aufwand einbauen. Sie übernehmen eine ganze Reihe von Komfortfunktionen und können auch zum Energiesparen eingesetzt werden. Auf www.somfy-smarthome.de gibt es weitere Infos dazu. Funkzwischenstecker oder Funkempfänger, die direkt in 230-Volt-Kabelverbindungen eingebaut werden, übernehmen zum Beispiel die automatische Trennung von Geräten oder Beleuchtungen vom Stromnetz per Funkbefehl. Besonders bequem ist die Einbindung der Funkschalter in sogenannte Szenarien, die über die zentrale Haussteuerung programmiert und per Touch Screen oder Uhrzeit abgerufen werden.

Geräte und Beleuchtungen mit "Szenarien" vom Netz trennen

Ein Szenario "Schlafengehen" könnte dann zum Beispiel so aussehen, dass die gesamte Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer vom Netz genommen und die Beleuchtung ausgeschaltet wird, während die Rollläden herunterfahren. Gleichzeitig geht die Beleuchtung im Bad sowie das Leselicht am Bett an. Und bei einem anschließenden Szenario "Nachtruhe" wird alles abgeschaltet - bis auf ein stromsparendes LED-Orientierungslicht im Flur und am WC. (djd/pt)

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