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e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

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e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

Im ländlichen Raum ist Mobilität ein Thema. e-go schließt die Mobilitätskette im ländlichen Raum und ist maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Unternehmen, ohne direkte Anbindung an den ÖPNV. Ob Industriebetrieb, Handwerksunternehmen, Hotel oder Dienstleister: e-go verbindet Carsharing mit Elektroautos, E-Bikes und das ÖPNV-Angebot und vernetzt Unternehmen in der Region und verbindet Sie mit dem In- und Ausland.

Trossingen. Was als kommunales Modellprojekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs Elektromobilität in Baden-Württemberg begann, hat nicht nur das Zeug, eine echte Alternative zum Zweitwagen oder zum Firmenfahrzeug zu werden. Ziel des Pilotprojekts e-go ist es, die so genannte letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum zu schließen.
Der Startschuss für e-go fiel am 21. Juli 2015 im Rahmen der Tesla Lounge in Trossingen. e-go ist die Mobilitätslösung für den Ländlichen Raum. Sie sei maßgeschneidert für Unternehmen, die mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar sind, so Christian Klaiber, Leiter der Zukunftsmobilität und Initiator des Projekts. Im ersten Schritt entsteht mit e-go ein Carsharingangebot mit Elektrofahrzeugen. In einem zweiten Schritt soll e-go zudem eine Anbindung an den ÖPNV und andere Mobilitätssysteme bieten und damit seine Nutzer an das Netz bundesweiter Mobilitätsangebote anbinden.
Mit drei Standorten startet das Projekt, der erste befindet sich am Theresienplatz in Trossingen, der zweite am Gasthaus Krone in Langenschiltach, der dritte in der Rottweiler Kernstadt. Claudius Hilzinger, Leiter Marketing und Vertrieb der Stadtwerke Trossingen hat das kommunale Modellprojekt gegenfinanziert und die Idee begleitet. Er weiß: "Was e-go besonders interessant macht, ist das Gesamtpaket". Von der Ladestation bis zum Fahrzeug, von der Strom-Abrechnung bis zur Fahrzeugnutzung, vom Branding bis hin zum Hinweisschild kommt bei e-go alles aus einer Hand. Doch ist e-go weit mehr als nur Carsharing mit Elektroautos. Christian Klaiber, der zusammen mit Hilzinger die Idee zum Projekt entwickelt hat, betont: "Mit e-go können wir endlich die letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum schließen. Besonders interessant ist das für Betriebe und Nutzer, die abgeschnitten sind vom ÖPNV, ob im tiefen Schwarzwald oder in einem der vielen ortsnahen Industriegebiete."
Eins dieser Unternehmen ist der Messdienstleister Messtronik in Langenschiltach. Noch ist, wer in das verschlafene Schwarzwalddorf fahren will, ob zum Arbeiten, zur Schulung oder zum Erholen, auf das eigene Auto angewiesen. Das könnte sich mit dem Einstieg des von Messtronik in e-go bald ändern. Jörg Weißer, einer der beiden Inhaber ist von der Idee des Lückenschlusses durch ein Carsharing-Netz mit Elektrofahrzeugen begeistert: "Als Messdienstleister bieten wir regelmäßig Kundenschulungen an, rund 20 % unserer Schulungsgäste reisen mit der Bahn an. Der spärliche Busverkehr zwischen St. Georgen und Langenschiltach macht deren Anreise für uns regelmäßig zum logistischen Problem." Noch im Herbst soll auf dem Parkplatz des benachbarten Gasthauses Krone ein e-go Standort mit Ladestation und E-Auto installiert werden. Weißer: "Wenn wir jetzt noch einen Standortpartner in St Georgen finden, ist der erste Netzwerkknoten mit Anbindung an den ÖPNV perfekt."
Dass auch die Krone als letztes verbliebenes Gasthaus mit angeschlossenem Hotelbetrieb in Langenschiltach von der E-Ladestation profitieren wird, davon ist Weißer überzeugt. Diese Hoffnung mag auf den ersten Blick abwegig klingen, ist es aber nicht. So hat sich beispielsweise im Hochschwarzwald mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur längst ein regelrechter E-Tourismus entwickelt. Immer mehr Urlauber reisen mit der Bahn an, wollen aber vor Ort mobil sein und greifen dabei gern auf E-Autos zurück. In St Georgen und Umgebung suchen diese nachhaltig Reisenden derzeit noch vergeblich nach einer Lademöglichkeit. Der zügige Einstieg weiterer Unternehmen in das viel versprechende Projekt könnte daher auch für diese Region den Durchbruch bringen. Dass e-go indes mehr sei mehr als bloß eine Lademöglichkeit für e-Autos, betont Claudius Hilzinger von den Stadtwerken. "Was e-go auszeichnet ist, dass es keine Insellösung ist." Ganz im Gegenteil setzt das gesamte Projekt von Anfang an auf Kooperation und bundesweite Vernetzung.
So kooperiert e-go mit etablierten Anbietern. Der Carsharing-Partner hinter e-go ist Drive-Carsharing , die bereits nahezu 200 Elektrofahrzeuge betreibt. e-go kooperiert darüber hinaus mit den Carsharing-Systemen flinkster (Deutsche Bahn), car2go (Daimler), Drive-Carsharing (NRW) oder the new motion 2009 in den Niederlanden gegründet, ist The New Motion heute führender Ladeinfrastruktur- und Service-Anbieter für Elektrofahrzeuge, auch in Deutschland. Über die Lade-Karte der e-go Fahrzeuge bekommen e-go Nutzer auf diese Weise nicht nur Zugang zum eigenen Fahrzeug, sondern können ebenfalls barrierefrei an rund 15.000 Ladepunkten in Baden-Württemberg Deutschland und Europa laden. Claudius Hilzinger: "Durch diesen Zugriff auf bewährte Systeme können e-go Nutzer überall dort auf Carsharing zugreifen, wo sie gerade aus Bahn oder Flugzeug steigen. Umgekehrt können Geschäftspartner und Gäste, die in einem der genannten Partnersysteme registriert sind, e-go Fahrzeuge nutzen um in der hiesigen Region ihre Termine wahrzunehmen. Damit verbindet e-go jeden Partner zuverlässig mit dem neuesten, bundesweiten Mobilitätsangebot."
Noch steckt e-go in den Kinderschuhen. Sein Erfolg hängt, wie alle nachhaltigen Projekte, von der Akzeptanz der Nutzer ab. Doch weil e-go auf bundesweite Vernetzung setzt, ist seine Verbreitung nicht auf die Region beschränkt. Schon vor dem offiziellen Startschuss haben erste interessierte Regionen an die Tür der Zukunftsmobilität geklopft. Christian Klaiber aber gibt sich zurückhaltend: "Wir sind zwar überzeugt, dass das Projekt funktioniert, weil das Konzept stimmig ist und wir die richtigen Partner eingebunden haben. Aber wie jedes Pilotprojekt braucht auch e-go eine Testphase, damit wir mögliche Anpassungen vornehmen können."
Damit schauen jetzt e-go Interessenten in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und auf die Pionierunternehmen, die ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zeigen, ihren Fuhrpark optimieren oder sich ganz einfach durch einen besonderen Mobilitätservice auszeichnen wollen. Zu diesen Unternehmen gehört auch die Firma Mikko in Trossingen. Auf die eigene Ladestation vor der Türe will der Werbespezialist zwar zunächst zwar verzichten, ein e-go Fahrzeug soll aber dennoch her. Mikko-Chef Bernhard Thomma: "Als regionaler Anbieter von Werbetechnik geben bei uns täglich Kunden ihr Fahrzeug zum Branden und Bekleben ab. Diesen Kunden können wir jetzt unser firmeneigenes e-go Auto zur Verfügung stellen, natürlich mit unserem Firmenlogo."
Auch der Messtronik Geschäftsführer Weißer verspricht sich einiges vom Werbe-Effekt des Pilotprojekts: "Vor allem die ersten Unternehmen werden von der Werbewirksamkeit des Projekts profitieren. Deshalb hoffe ich ganz schnell auf weitere Entschlossene, besonders in Bahnhofsnähe in St Georgen." Mit nur einem e-go Standort in St Georgen könnten Besucher, Kunden und Mitarbeiter, die in St Georgen aus dem Zug steigen, alle umliegenden Firmen und Orte endlich auch ohne eigenes Auto erreichen. Auswählen können e-go Partner aus der gesamten Palette bestehender E-Fahrzeuge aller Klassen und Hersteller, vom Twizzy über den Nissan Leaf, den BMW i3 oder den Kastenwagen Nissan eNV 200 bis hin zum Tesla Model S - je nach Anforderung und Geschmack. Auf Wunsch werden die Fahrzeuge mit dem hauseigenen Firmenlogo gebrandet.
Weniger auf Werbewirkung als auf Strategie setzt Angela Imdahl, Inhaberin des Imdahl-Instituts in Rottweil und Strategie-Coach des Projekts. Noch im August wird im Herzen der ältesten Stadt Baden-Württembergs und bundesweit bekannten Turmstadt der dritte e-go Standort entstehen. Nach Auffassung der zertifizierten Elektromobilitätsberaterin sei der Erfolgsfaktor des Projektes seine konsequente Zielgruppenorientierung. "Wir haben mit e-go nicht einfach ein neues e-Carsharing entwickelt, sondern eine Paket für alle Akteure im ländlichen Raum geschnürt, die ihren Mobilitätsengpass lösen und die dabei auf bewährte Systeme setzen wollen."
Präsentiert wurde e-go im Rahmen der Tesla Lounge. Die Tesla Lounge ist das neue Veranstaltungsformat der Zukunftsmobilität. Bei der Veranstaltung nutzten Unternehmen zudem die Gelegenheit für eine exklusive Probefahrt mit dem Tesla Model S, das ebenfalls als e-go Fahrzeug zur Verfügung steht. Partner der Tesla Lounge sind ECONO , das Wirtschaftsmagazin und das Innovationsnetzwerk SBH e.V. Veranstaltungsort ist das HohnerareaPressekontakt
IMDAHL Strategie + Kommunikation
Angela Imdahl
Hochturmgasse 17
78628 Rottweil
0741-1755534
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http://www.imdahl-institut.de



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