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Das umweltfreundliche Passivhaus kommt ohne klassischen Wärmespender aus

  • In PANORAMA
  • 2. September 2015
  • der Redaktion
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Einfamilienhaus im Grünen: Der passende Wandbaustoff sorgt beim Passivhaus für hohen Wohnkomfort und ein behagliches Raumklima.Foto: djd/UNIPOR, München

40 Prozent der gesamten Energie wird heutzutage für das Heizen von Gebäuden verbraucht. Dabei steigen regelmäßig die Energiepreise und machen Wärme immer mehr zum teuren Luxus. Aus diesen Gründen sind Gebäudekonzepte gefragt, die besonders energiesparend sind. Eines dieser sogenannten ''Energiehäuser'' ist das Passivhaus. Es ist nach klaren Standards definiert und gilt als die energieeffizienteste Form des Bauens - als ''Haus der Zukunft''. Es gibt eindeutige Grenzwerte zur Konstruktion und zum Heizbedarf, die nicht überschritten werden dürfen. Erst dann kann ein Passivhaus auch ein entsprechendes Zertifikat erhalten.

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Sich von steigenden Energiepreisen unabhängig machen: Das wünschen sich viele Mieter oder Hausbesitzer. Eine Lösung hierfür stellt beispielsweise das Passivhaus dar. Aufgrund der besonderen Konzeption und Bauweise benötigt dieser Gebäudetypus keine klassische Gebäudeheizung mehr. Dabei spielen die eingesetzten Wandbaustoffe eine besondere Rolle. Massive Mauerziegel etwa eignen sich wegen ihrer Beschaffenheit besonders für den Bau eines Passivhauses.

Energieeffizient und wohngesund

Diese spezielle Bauform ist nicht nur hoch wärmedämmend und energieeffizient - sie gilt zugleich als besonders wohngesund. "Passivhäuser in monolithischer Ziegelbauweise leisten einen elementaren Beitrag für das zukunftsorientierte Wohnen", erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Ziegel-Gruppe. Bereits bei der Planung werden dazu die Weichen gestellt: Wichtig sind zum einen die Anlagen- und Lüftungstechnik, zum anderen aber auch die richtigen Wandbaustoffe. Denn besonders beim Passivhaus sind gut gedämmte Wände entscheidend. Sie sichern eine luftdichte Gebäudehülle und sorgen dafür, dass intern gewonnene Wärme im Haus bleibt.

Wärme wird im Haus gewonnen

Zur internen Wärmegewinnung kommt es beispielsweise durch elektrische Geräte, beim Kochen oder durch die Bewohner selbst. Diese Energie wird genutzt, um das Gebäude ständig warm zu halten - eine klassische Gebäudeheizung wird somit überflüssig. Die Lüftungsanlage sorgt zusätzlich für die nötige Frischluftzufuhr. Baumaterialien der neuesten Generation wie etwa zertifizierte Passivhaus-Ziegel von Unipor schaffen dabei die Voraussetzung für eine energieeffiziente und wohngesunde Gebäudehülle. Sie benötigen keinerlei zusätzliche Dämmung an den Außenwänden, um die Wärme im Haus zu bewahren. "Durch ihre Beschaffenheit erreichen mineralische Mauerziegel Spitzenwerte in der Wärmedämmung", so Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber weiter. Weitere Informationen zur monolithischen Passivhaus-Bauweise mit Mauerziegeln gibt es bei der Unipor-Geschäftsstelle in München unter Telefon 089-74986780 oder per E-Mail an marketing@unipor.de

Hohen Wohnkomfort genießen

Mineralische Ziegel bestehen aus natürlichen Rohstoffen. Nicht nur in Passivhäusern schaffen sie somit ein gesundes und behagliches Raumklima und tragen zu einem Plus an Wohnkomfort bei. Gleichzeitig ist ein Ziegelhaus in Passivhaus-Bauweise äußerst wirtschaftlich. Für ein Einfamilienhaus sind beim Bau Mehrkosten von fünf bis zehn Prozent realistisch. Erfahrene Architekten können Passivhäuser bereits ohne besondere Zusatzkosten planen. Durch die anschließende Energieeinsparung amortisiert sich ein möglicher Aufschlag meist innerhalb kurzer Zeit.

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