Gesundheit

Die Angst vor den Krankenhaus-Keimen

  • In GESUNDHEIT
  • 18. Mai 2016, 11:41 Uhr
  • Ralf Loweg/mp
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mid Groß-Gerau - Durch eine Verbesserung der Hygiene versuchen deutsche Krankenhäuser, resistente Keime zu bekämpfen. n(Link zum Bild: http://www.pixelio.de/media/194225) Uta Herbert / pixelio.de

Die Sorge ist berechtigt: Jährlich infizieren zwischen 15.000 und 30.000 Menschen in einer Klinik in Deutschland mit einem resistenten Keim, dem sogenannten 'Krankenhaus-Keim'. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich und wie sieht es mit der Behandlung aus?


Die Sorge ist berechtigt: Jährlich infizieren zwischen 15.000 und 30.000 Menschen in einer Klinik in Deutschland mit einem resistenten Keim, dem sogenannten "Krankenhaus-Keim". Doch wie groß ist die Gefahr wirklich und wie sieht es mit der Behandlung aus? "Das Risiko, eine solche Infektion im Krankenhaus zu bekommen, ist überschaubar", sagt Dr. Christian Brandt, Leiter der Krankenhaushygiene in der Uniklinik Frankfurt kann sie beruhigen, dem Tablet-Magazin "Apotheken Umschau elixier".

Und sollte ein Patient tatsächlich mit dem "Krankenhaus-Keim" infiziert sein, so könnten die Ärzte laut Dr. Christian Brandt noch immer handeln. Denn gegen die meisten dieser Bakterien helfen Reserve-Antibiotika. Zudem würden sich Krankenhäuser mit Screening und verbesserter Hygiene darum bemühen, die Ausbreitung resistenter Bakterien zu verhindern, so der Mediziner. Dazu kann auch jeder selbst beitragen: Wer sich zum Beispiel häufig gründlich die Hände wäscht, verringert das Risiko, sich anzustecken.

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