Smartphones

WhatsApp im neuen Gewand und mit neuen Funktionen

  • In TESTBERICHT
  • 10. November 2016, 16:05 Uhr
  • Thomas Schneider/cid
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cid Groß-Gerau - Facebook möbelt WhatsApp auf und verpasst dem Messenger eine neue Benutzeroberfläche und zusätzliche Funktionen. arivera/pixabay.com/CCO

Die gute alte SMS haben die heutigen Smartphone Nutzer gedanklich längst zu Grabe getragen. Zu eingeschränkt sind die Funktionen mittlerweile, Messenger bieten da deutlich mehr. Und auch die Nachfolger treten nicht etwa auf der Stelle. Bestes Beispiel ist WhatsApp, insbesondere nach der Übernahme durch Facebook 2014. Eine neue Beta-Version steht jetzt bereit. Was gibt es Neues?

Die gute alte SMS haben die heutigen Smartphone Nutzer gedanklich längst zu Grabe getragen. Zu eingeschränkt sind die Funktionen mittlerweile, Messenger bieten da deutlich mehr. Und auch die Nachfolger treten nicht etwa auf der Stelle, sondern werden kontinuierlich weiterentwickelt. Bestes Beispiel ist WhatsApp, insbesondere nach der Übernahme durch Facebook 2014. Eine neue Beta-Version steht jetzt bereit. Das Verbrauchermagazin teltarif.de hat das neue Userinterface für Android (2.16.338) getestet. Was gibt es Neues?

Zunächst wird die lange angekündigte Videotelefonie-Funktion umgesetzt, um mit Diensten wie Skype, FaceTime oder Google Duo mithalten zu können. Außerdem wurde der Hauptbildschirm der Anwendung umstrukturiert. Neu sind ein Kamerasymbol und ein "Status"-Tab. Ein Wisch nach links reicht jetzt, um vom Hauptbildschirm aus direkt auf die Kamera für Schnappschüsse zuzugreifen, die sofort verschickt werden können. Der bisherige "Kontakte"-Tab musste hierfür weichen.

Hinter dem "Status"-Tab verbirgt sich darüber hinaus eine neue Funktion, die die Verbreitung von Statusmeldungen in Form von Foto- und Videobotschaften an alle WhatsApp-Kontakte ermöglicht. Der Kreis der Empfänger kann in den Einstellungen eingeschränkt werden, indem bestimmte Kontakte explizit ausgewählt oder aber vom Empfang der Updates ausgeschlossen werden.

Ganz ausgereift ist dies allerdings offenbar noch nicht: Im Test war es mithilfe eines zweiten Android-Smartphones nicht möglich, die Statusmeldungen des jeweils anderen Nutzers zu empfangen. Daher könne zu dieser Funktion noch kein finales Urteil gefällt werden. Eines aber scheint beim bisherigen Entwicklungsstand sicher: Da es in den App-Einstellungen nicht möglich ist, die Benachrichtigungen über Statusänderungen stummzuschalten, wird sich das Handy in Zukunft wohl noch häufiger bemerkbar machen.

Wer die neue Benutzeroberfläche austesten möchte, benötigt dafür ein Android-Smartphone mit Root-Zugriff und die neuste Version der App "WA Tweaks".

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