Politik

Mexikos Präsident lehnt Finanzierung von Mauer zu USA erneut ab

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  • 12. Januar 2017, 09:57 Uhr
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Zaun an der US-mexikanischen Grenze Bild: AFP

Mexiko bleibt beim Nein zur Finanzierung der vom künftigen US-Präsidenten Trump angekündigten Grenzmauer. Mexiko werde 'niemals etwas akzeptieren, das unserer Würde als Land und unserer Würde als Mexikaner zuwiderläuft', sagte Präsident Peña Nieto.

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Mexiko bleibt bei seinem Nein zur Finanzierung der vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Mauer an der Grenze zu den USA. Dies sei eines der Themen, in denen die mexikanische Regierung eine andere Meinung habe als die künftige US-Regierung, sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Mittwoch beim Jahrestreffen mit mexikanischen Botschaftern in Mexiko-Stadt. 

Trump hatte zuvor gesagt, der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko werde nach seiner Vereidigung unverzüglich beginnen, die Kosten dafür werde er dem Nachbarland aufbürden. "Mexiko wird dafür bezahlen - sei es in Form einer Geldleistung oder einer Abgabe", sagte Trump. Mit dem Bau der Mauer will Trump Migranten abwehren. 

Peña Nieto sagte, Mexiko werde "niemals etwas akzeptieren, das unserer Würde als Land und unserer Würde als Mexikaner zuwiderläuft". "Es ist offensichtlich, dass wir einige Differenzen mit der nächsten Regierung der USA haben, etwa das Thema der Mauer, für die Mexiko natürlich nicht bezahlen wird", sagte der mexikanische Staatschef. Zugleich kündigte er an, dass seine Regierung sich bemühen werde, "eine gute Beziehung zu den USA und ihrem Präsidenten zu haben".

Zum nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA, das Trump nach eigener Aussage neu verhandeln will, sagte Peña Nieto, sein Land strebe eine Vereinbarung an, die "Sicherheit" für Investitionen gewähre. Er kritisierte auch Trumps Drohung, für in Mexiko produzierte Autos von US-Unternehmen Einfuhrzölle von 35 Prozent zu erheben: Seine Regierung lehne jeden Versuch der Einflussnahme auf Investoren "auf der Basis von Angst und Drohungen" ab, sagte Peña Nieto.

An die Adresse Trumps, der am 20. Januar vereidigt wird, richtete der mexikanische Präsident die Forderung, den Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko zu unterbinden und den Fluss von Geldern aus der organisierten Kriminalität zu stoppen. Zudem forderte er Trump auf, die von diesem angekündigte Ausweisung illegal in den USA lebender Mexikaner auf "menschliche" Weise zu tun. 

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