Gesundheit

Gestresste Kinder und die Langzeit-Folgen

  • In GESUNDHEIT
  • 12. Januar 2017, 10:12 Uhr
  • Rudolf Huber/mp
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mp Groß-Gerau - Wenn Kinder traumatische Erfahrungen machen, wirken sich diese oft bis ins Erwachsenenalter aus. Pexels / Pixabay.com / CCO

Vernachlässigte, misshandelte oder sonstwie belastete Kinder leiden nicht nur akut. Die Folgen negativer Erfahrungen in der Kindheit machen sich auch im Erwachsenenalter noch bemerkbar. Betroffene tragen ein deutlich doppelt so hohes Risiko in sich, an einer psychischen Störung wie einer Depression oder einer Angsterkrankung zu erkranken.

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Vernachlässigte, misshandelte oder sonstwie belastete Kinder leiden nicht nur akut. Die Folgen negativer Erfahrungen in der Kindheit machen sich auch im Erwachsenenalter noch bemerkbar. Betroffene tragen ein deutlich doppelt so hohes Risiko in sich, an einer psychischen Störung wie einer Depression oder einer Angsterkrankung zu erkranken.

Eine aktuelle Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz" fasst den aktuellen Stand der Forschung zu den Ursachen, Mechanismen und Folgen frühkindlicher Belastungen zusammen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM) empfiehlt, Eltern und Kinder in Stress-Situationen frühzeitig psychosozial zu unterstützen - ihnen blieben damit leidvolle Erfahrungen im Erwachsenenalter häufig erspart. Zu ihnen zählen auch Ess-Störungen, die bei den Betroffenen sogar drei- bis fünfmal so häufig auftreten. Auch körperliche Beschwerden, für die keine organische Ursache erkennbar ist, werden durch frühkindliche Belastungserfahrungen auf das Zwei- bis Vierfache gesteigert. Dazu zählen das chronische Erschöpfungssyndrom oder das Reizdarmsyndrom.

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