Test 2017

Fitnessarmbänder waren gestern: Ohne Fitbit Blaze läuft nichts

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Fitnessarmbänder waren gestern: Ohne Fitbit Blaze läuft nichts

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Fast ein halbes Jahr lang haben wir die Fitbit Blaze getestet. Sie hat in vielerlei Hinsicht überzeugt. Sie ist ausgesprochen leicht zu handhaben, sieht toll aus - und auch das Armband ist nach Belieben wählbar. Egal, ob Einsteiger oder Profisportler: Fitbit hat für jeden etwas zu bieten.

Vielseitig einsetzbar - aber nicht beim Schwimmen

Die Fitbit Ftness-Watch sieht ausgesprochen gut aus, es ist für die meisten Sportarten geeignet, und sie punktet außerdem durch den ungemein hohen Tragekomfort. Man spürt das Armband fast nicht, wenn man es tagsüber und nachts trägt. Der Nutzer profitiert davon, dass etliche sehr attraktive Armband-Variationen in schmucker Farb- und Materialauswahl im Lieferumfang enthalten sind. Mit Blick auf die Funktionalität ist erwähnenswert, dass die Fitness-Armbanduhr von Fitbit unter anderem als Schrittzähler fungiert. Außerdem werden die beim Training verbrannten Kalorien sowie die aktiven Minuten aufzeichnet. Natürlich wird auch die zurückgelegte Strecke sehr genau gemessen. Besonders praktisch ist diese Funktion erfahrungsgemäß beim Treppensteigen. Selbst die Schlafkontroll- bzw. Schlaferkennungsfunktion zeichnet sich durch ihre hohe Präzision aus. Das Display reagiert mit hoher Sensibilität und ist noch dazu überaus leichtgängig. Welche Funktionen oder Informationen der Nutzer auch abrufen will: Eine leichte Berührung genügt, und das Gewünschte wird auf dem hoch auflösenden Farb-Touchscreen angezeigt. Übrigens gibt es sogar verschiedene Ziffernblätter, die man wählen kann. Tag und Nacht misst die Watch die Herzfrequenz mit hoher Präzision. Eine individuelle Trainingsübersicht ist obendrein ganz nach Bedarf abrufbar.

Ein tolles Handling

Kleines Manko ist, dass das Gerät nicht wasserfest ist. Für Schwimmtrainings ist es demnach nicht geeignet. Dafür jedoch bietet es einen guten Schutz gegen Spritz- oder Regenwasser, und es ist sogar schweißresistent. Insgesamt ist die GPS Konnektivität ein echtes Plus. Damit kann der Anwender die persönlichen Laufstatistiken direkt auf dem Handy mitverfolgen. Alles ist speicherbar und kann dadurch über einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen abgerufen werden. Die maximale Akkulaufzeit liegt übrigens bei fünf Tagen. Mittlerweile haben iPhone-Nutzer sogar die Option, sich die eingehenden Whatsapp- oder Facebook-Nachrichten sowie Emails mit der Fitbit-Fitnessuhr anzeigen zu lassen. Schade nur, dass das Anzeigen von Laufinterwallen mit der Watch derzeit noch nicht möglich ist.

Verbesserungswürdige Details

Was den vielseitig interessierten Anwender mit Sicherheit begeistern dürfte ist die Tatsache, dass das Gerät sogar über eine FitStar-App verfügt. Das heißt, dass derzeit drei Übungen der bekannten Fitness-Kette abgerufen und auch durchgeführt werden können. Auch hierbei überzeugt die Fitness-Watch durch ihre nutzerorientierte Funktionsweise und die selbsterklärende Bedienbarkeit. So einfach das Handling insgesamt, so schwierig und mitunter auch nervig gestaltet sich das Aufladen. Nachdem nämlich die Tracker-Einheit aus dem Armband entnommen worden ist, muss man sie in die dafür vorgesehene Ladeschale stecken. Schade, dass kein Micro-USB-Anschluss vorhanden ist. Somit heißt das, dass diese Watch leider nicht "schnell mal" im Büro oder unterwegs aufgeladen werden kann, sondern dass man sich dafür zuhause die Zeit nehmen muss. Dieser Negativaspekt wird allerdings dadurch kompensiert, dass der Akku fast fünf Tage lang in Betrieb bleibt.

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