Hannover Messe

ZF Innovation Tractor zieht nicht nur die Blicke auf sich

  • In TECHNIK
  • 9. April 2017, 11:45 Uhr
  • ampnet
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Blickfang auf dem Messestand: der ZF Innovation Tractor. Er belegt, wie automatisierte Fahrfunktionen und die Elektrifizierung des Antriebs betriebliche Abläufe in der Landwirtschaft schneller, effizienter und sicherer machen. Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

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Unter dem Motto ,,See - Think - Act" präsentiert ZF auf der Hannover Messe 2017 intelligente mechanische Systeme für die Industrietechnik von morgen. Der Technologiekonzern setzt während der Publikumstage vom 24. bis 28. April den Schwerpunkt dabei unter anderem auf Künstliche Intelligenz und cloudbasierte Lösungen, die zeigen, wie sich Konzepte aus dem Automobilbereich auf industrielle Anwendungen wie Windkraftanlagen und Landmaschinen oder Seilbahnen übertragen lassen.

,,Mit der Vernetzung von intelligenten und selbst lernenden Systemen erreichen wir eine neue Dimension", sagt Wilhelm Rehm, als Vorstandsmitglied der ZF Friedrichshafen AG verantwortlich für die Division Industrietechnik. ZF sieht sich als prägend bei der Transformation von der reinen Mechanik hin zu intelligenten mechanischen Systemen, die Situationen erfassen, analysieren und entsprechend handeln können. Auf der diesjährigen Hannover Messe demonstriert der Technologiekonzern das unter anderem mit dem Innovation Tractor. Der lässt sich dank ZF-Sensorik und Aktuatorik nicht nur per Tablet rangieren, sondern erkennt selbstständig den Anhänger und manövriert auf Knopfdruck automatisch in die passende Ankoppelposition

Ein weiteres Herzstück des Messestandes ist die in Zusammenarbeit mit Nvidia entwickelte ,,ZF ProAI", eine auf einer Supercomputing-Plattform basierende elektronische Steuereinheit, die künstliche Intelligenz für die Mobilitäts- und Industriebranche verfügbar macht. Der ZF-Messestand stellt darüber hinaus Predictive-Maintenance-Szenarien für Windparks und Seilbahnbetriebe vor.

Als weiteres Beispiel zeigt ZF die ,,Smart Gearbox" für Schienenfahrzeuge auf dem Gemeinschaftsstand des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zum Thema in Halle 20. Außerdem präsentiert ZF ,,Car eWallet" als Beispiel für eine mögliche Anwendung der Blockchain-Technologie. Mit ,,Car eWallet" können Autos selbstständig etwa Autobahnmaut- und Parkgebühren bezahlen.

Mit ,,Openmatics" ist ZF bereits seit einigen Jahren als Vernetzungs-Spezialist für Flottenbetreiber präsent. Die Telematik-Plattform behält dank Bluetooth Smart-Technologie jederzeit den Überblick über Lkw, Landmaschinen oder Wirtschaftsgüter jeder Art. Die cloudbasierte App ,,Dashboard" visualisiert die gesammelten Daten in Echtzeit und ermöglicht es, sie effizient nach unterschiedlichen Kriterien auszuwerten.

Am Dienstag, 25. April 2017 ab 9.30 Uhr werden Wilhelm Rehm, Mamatha Chamarthi, Chief Digital Officer bei ZF, und Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der Division Industrietechnik, bei einer Pressekonferenz in Halle 25 (A12) die Strategie von ZF zur Digitalisierung in der Industrietechnik erläutern. (ampnet/Sm)

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