Gesundheit

Muttermilch: Was Mama schmeckt, bekommt oft auch dem Baby

  • In GESUNDHEIT
  • 20. April 2017, 17:01 Uhr
  • Steve Schmit/mp
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mp Groß-Gerau - Stillende Mütter wählen in der Regel ihren Speiseplan mit Bedacht aus, da er sich auf die Muttermilch auswirkt. PublicDomainPictures / Pixabay.com / CC0

Stillende Mütter müssen sich viele Gedanken machen, was sie essen und trinken, und worauf sie besser verzichten. Dabei müssen die Einschränkungen gar nicht so streng sein, erklärt jetzt eine Expertin.


Stillende Mütter müssen sich viele Gedanken machen, was sie essen und trinken, und worauf sie besser verzichten. Dabei müssen die Einschränkungen gar nicht so streng sein, erklärt jetzt eine Expertin. So muss eine Mutter zum Beispiel aus Sorge vor Blähungen nicht zwingend auf Kohl oder Linsen verzichten. "Verträgt die Mutter solche Nahrungsmittel, tut es das Kind auch", sagt Gudrun von der Ohe, Ärztin, Still- und Laktationsberaterin im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Das Gleiche gilt sogar bei Knoblauch, sagt von der Ohe: "Ein Baby kennt die Geschmacksstoffe aus dem Fruchtwasser, später erkennt es diese in der Milch wieder." Mineralwasser mit Kohlensäure stellt auch kein Problem dar, da die Kohlensäure nicht in die Muttermilch gelangt. Ja sogar Kaffee ist in Maßen akzeptabel, solange er nicht zu spät getrunken wird. Sonst kann das Koffein Babys Nachtruhe stören. Im Zweifel ist es immer schlau, vor dem Verzehr des Lieblingsmahls oder -Getränks einen Rat vom Hausarzt einzuholen.

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