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Cyber-Attacken: Die dunkle Bedrohung

  • In TECHNOLOGIE
  • 21. April 2017, 15:27 Uhr
  • Steve Schmit/cid
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cid Groß-Gerau - 82 Prozent der VDE-Unternehmen und -Hochschulen fürchten Cyber-Angriffe. Sie stellen ein beliebtes Ziel dar. VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik

IT ist ein zweischneidiges Schwert. Ohne die allgegenwärtige Informationstechnik geht heute fast nichts mehr. Das gilt im Privatleben, aber stärker noch im professionellen Umfeld. Das bekommen Unternehmen, aber auch Hochschulen zu spüren, die mit den ständig wachsenden Sicherheitserfordernissen nicht Schritt halten können.

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IT ist ein zweischneidiges Schwert. Ohne die allgegenwärtige Informationstechnik geht heute fast nichts mehr. Das gilt im Privatleben, aber stärker noch im professionellen Umfeld. Das bekommen Unternehmen, aber auch Hochschulen zu spüren, die mit den ständig wachsenden Sicherheitserfordernissen nicht Schritt halten können.

Es gilt auch in diesem Bereich das Prinzip des schwächsten Glieds, und das ist, wie so oft, der Mensch. Wenn ein Nutzer auf Betrugsversuche (Phishing, Trojaner, etc.) hereinfällt, bricht bald das ganze Netzwerk zusammen. Eine aktuelle Mitglieder-Erhebung des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik) zeigt, dass 71 Prozent der großen Unternehmen und 68 Prozent der Hochschulen von Cyber-Attacken betroffen waren.

"Wir gehen davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist. Viele Unternehmen und Hochschulen wissen unter Umständen gar nicht, dass sie attackiert wurden", sagt VDE-Vorstandsvorsitzender Ansgar Hinz. Den Angreifern geht es in erster Linie um sensible Daten aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie aus IT und Software, die entweder gegen Lösegeld wieder frei gegeben werden oder sich auf dem Schwarzmarkt weiterverkaufen lassen.

Die eigene Verwundbarkeit ist den Betroffenen oft bewusst: 82 Prozent der befragten Unternehmen und Hochschulen befürchten Angriffe aus dem Netz. Die Zahlen sind im VDE Tec Report 2017 veröffentlicht. Sie scheinen zu verdeutlichen, dass noch ein deutliches Ungleichgewicht zwischen IT-Sicherheit und deren Angreifern besteht.

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