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China warnt nach "WannaCry" vor neuem erpresserischem Computervirus

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Ransomware sorgt die Computerwelt Bild: AFP

China hat nach der weltweiten Cyberattacke mit der Erpressersoftware 'WannaCry' vor einem weiteren Computervirus gewarnt. Das Nationale Schutzzentrum gegen Computerviren erklärte am Mittwoch, das Virus namens 'UIWIX' könne Dokumente verschlüsseln und umbenennen. Alle Nutzer des Windows-Betriebssystems sollten demnach das jüngste Update von Microsoft installieren.

China hat nach der weltweiten Cyberattacke mit der Erpressersoftware "WannaCry" vor einem weiteren Computervirus gewarnt. Das Nationale Schutzzentrum gegen Computerviren erklärte am Mittwoch, das Virus namens "UIWIX" könne Dokumente verschlüsseln und umbenennen. Alle Nutzer des Windows-Betriebssystems sollten demnach das jüngste Update von Microsoft installieren.

In China wurden bislang keine Fälle von Betroffenen durch "UIWIX" registriert, das Computervirus verbreitete sich aber bereits in anderen Ländern. So warnte in der vergangenen Woche die dänische Firma für Cybersicherheit Heimdal vor dem Virus. Heimdal hielt "UIWIX" zudem für potenziell mächtiger als "WannaCry", weil es in diesem Fall keine Art Notschalter gibt, um die Verbreitung zu stoppen.

Von der Schadsoftware "WannaCry" waren am vergangenen Wochenende hunderttausende Computer in 150 Ländern blockiert worden. Betroffen waren Krankenhäuser in Großbritannien, die Deutsche Bahn, der Automobilkonzern Renault, der spanische Telefon-Riese Telefónica und das russische Innenministerium. Die Angreifer hatten Computerdaten verschlüsselt und ein Lösegeld verlangt, um die Daten wieder freizugeben.

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