Insolvenzen

Bericht: Rettung von Fahrradbauer Mifa auf der Kippe

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Mifa-Produktionshalle in Sangerhausen Bild: AFP

Die Verhandlungen um eine Rettung des insolventen Fahrradherstellers Mifa stehen laut 'Wirtschaftswoche' auf der Kippe. Grund sei ein Streit zwischen der bisherigen Eigentümerfamilie von Nathusius und der an Mifa interessierten Familie Puello.

Die Verhandlungen über eine Rettung des insolventen ostdeutschen Fahrradherstellers Mifa stehen einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge auf der Kippe. Grund sei ein Streit zwischen der bisherigen Eigentümerfamilie von Nathusius und der an Mifa interessierten Familie Puello, berichtete die Zeitschrift am Freitag. Puello wolle am Sitz von Mifa in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt eine Erlebnis-Manufaktur aufbauen und brauche dazu eine neu gebaute Produktionshalle. Diese gehöre nicht Mifa, sondern dem bisherigen Eigentümer, der Familie von Nathusius.

Komme es bis zur Gläubigerversammlung am kommenden Dienstag zu keiner Einigung, wolle Insolvenzverwalter Lucas Flöther die Zerschlagung des Unternehmens einleiten, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Verhandlungskreise. 

Der traditionsreiche Fahrradbauer aus Sachsen-Anhalt hatte Anfang Januar zum zweiten Mal binnen knapp zweieinhalb Jahren Insolvenz anmelden müssen. Derzeit arbeiten noch rund 130 Menschen bei der Firma. 

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