Fahrbericht

Technik-Update für Mazda2 und CX-3

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mid Augsburg - Senkrechtstarter: Ein technisches Facelift soll die Beliebtheit des 2015 gestarteten Mazda CX-3 weiter steigern. Rudolf Huber / mid

Es kam, sah und siegte - das Kompakt-SUV CX-3 von Mazda hat seit seinem Start im vor zwei Jahren eine phänomenale Erfolgsgeschichte geschrieben: Fast 25.000 Mal in Deutschland verkauft, Zweiter im Markenwettstreit hinter seinem größeren Bruder CX-5. Aber auch der 'normale' Kleine, der Mazda2, konnte sich ordentlich in Szene setzen. Damit das so weitergeht, wurden Zweier und CX-3 jetzt aufgefrischt.


Es kam, sah und siegte - das Kompakt-SUV CX-3 von Mazda hat seit seinem Start im vor zwei Jahren eine phänomenale Erfolgsgeschichte geschrieben: Fast 25.000 Mal in Deutschland verkauft, zweiter im Markenwettstreit hinter seinem größeren Bruder CX-5. Aber auch der "normale" Kleine, der Mazda2, konnte sich mit knapp 21.700 Verkäufen seit Februar 2015 in Deutschland ordentlich in Szene setzen. Damit das so weitergeht, wurden Zweier und CX-3 jetzt aufgefrischt.

Erste Feststellung beim Kontakt mit den ab sofort beim Händler verfügbaren Facelift-Modellen: Mazda hat sich bei der Überarbeitung tatsächlich komplett aufs technische Innenleben beschränkt und das Erscheinungsbild innen wie außen unverändert gelassen. Und die Sichtprobe zeigt: Die Beiden stehen immer noch so frisch und munter auf den Rädern, dass kosmetische Eingriffe wirklich überflüssig waren.

Das wichtigste technische Update, das allerdings ganz im Verborgenen arbeitet, ist die Einführung der aus den größeren Mazdas bekannten, "G-Vectoring Control" genannten Fahrdynamikregelung, die per Software durch gezielte und vom Lenkwinkel beeinflusste Eingriffe aufs Drehmoment des Motors das Lenkgefühl verbessern und Lenkkorrekturen überflüssig machen soll. Eine gezielte Verbesserung bei der Dämmung senkt bei beiden Kandidaten das Innengeräusch, das optionale Head-up-Display ist jetzt farbig und besser ablesbar. Verbessert wurden die Innenraum-Materialien, die in den feineren Ausstattungsversionen einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Das Lenkrad hat Mazda etwas verkleinert, die Tastenbedienung vereinfacht. Die Außenspiegel sind elektrisch anklappbar, der Beifahrersitz höhenverstellbar, beim CX-3 gibt es ab sofort gegen Aufpreis einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion.

Zusätzlich zu den schon angebotenen Assistenzsystemen bekommt der Mazda2 einen Müdigkeitswarner und den City-Notbrems-Assistenten Plus, der beim Parken und Rangieren Hindernisse hinter dem Fahrzeug erkennt und notfalls automatisch bremst. Das tut auch der erweiterte Notbrems-Assistent im CX-2, der dank Radarkamera jetzt bis 80 km/h aktiv ist und neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger erkennt. Neu ist hier neben dem Müdigkeitswarner auch die Verkehrszeichen-Erkennung. Und sogar eine radarbasierte Tempo-Regelanlage samt Bremseingriff ist für das Kompakt-SUV zu haben.

Bei den Motoren hat sich nichts geändert, den Mazda2 wird es weiterhin mit einem 1,5-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS geben. Erster Eindruck von der mittleren Motorisierung, die es immerhin auf 183 km/h Spitze bringt: Reicht vollkommen aus, ist aber doch eher ein Fall für Auto-Pragmatiker, denen es um entspanntes und vergleichsweise wirtschaftliches Fahren geht. Wer einen Hauch von Dynamik erfahren will, sollte die 115 PS-Version wählen. Oder gleich beim 77 kW/105 PS starken Diesel einsteigen, der dank seines ordentlichen Drehmoments von 270 Newtonmeter flink und munter zu bewegen ist. Die Mazda2-Preise beginnen weiterhin bei 12.890 Euro für den 75 PS Benziner und reichen bis 19.990 Euro für den bestens ausgestatteten Diesel.

Der CX-3 bewegt sich auch preislich eine Etage höher, sein Einstiegspreis liegt bei 17.990 Euro. Für diese Summe gibt es den 88 kW/120 PS starken Einstiegsbenziner, darüber rangiert noch der 110 kW/150 PS starke Ottomotor, der nur mit Allradantrieb, aber wahlweise mit Sechsgang-Handschalter oder -Automatik angeboten wird. Diese Varianten plus einen Frontantriebs-Handschalter gibt es auch auf der Dieselseite - auch im CX-3 werkelt der muntere und akustisch angenehm zurückhaltende, 1,5 Liter große Selbstzünder, der im CX-3 maximal 28.690 Euro kostet.

Rudolf Huber / mid

Technische Daten Mazda CX-3 Skyactive-D105 FWD:
Fünftüriges, fünfsitziges Kompakt-SUV, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Metern: 4,28/1,77/1,53/2,57, Kofferraumvolumen: 350 l bis 1.260 l, Wendekreis: 11,4 m, Leergewicht: 1.275 kg, max. Zuladung: 535 kg, Tankinhalt: 48 l, Preis: ab 21.990 Euro.
Motor: 1,5-Liter-Turbo-Vierzylinder-Diesel mit 77 kW/105 PS bei 4.000/min, manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe, max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.600 bis 2.500/min, 0-100 km/h: 10,1 s, Höchstgeschwindigkeit: 177 km/h, Verbrauch: 4,0 l Diesel/100 km, CO2-Emission: 105 g/km, Frontantrieb.

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