Verkehr

Verwertbarkeit von Dashcambildern in Streit um Autounfall erstmals vor Gericht

  • In POLITIK
  • 17. Juli 2017, 04:35 Uhr
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Justitia Bild: AFP

Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart prüft im ersten entsprechenden Verfahren bundesweit, ob Aufnahmen mit einer sogenannten Dashcam aus einem Auto im Zivilstreit um Unfallkosten verwertet werden dürfen.

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Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart prüft am Montag (13.30 Uhr) im ersten entsprechenden Verfahren bundesweit, ob Aufnahmen mit einer sogenannten Dashcam aus einem Auto im Zivilstreit um Unfallkosten verwertet werden dürfen. Im Ausgangsfall gab ein Sachverständiger im Streit um den Zusammenprall zweier Autos in einer engen Straße an, dass er den Vorfall ohne die Aufnahmen der Kamera im Auto des Klägers nicht hätte klären können.

Das Landgericht Rottweil ließ die Aufnahmen aber nicht als Beweismittel zu weil sie nach seiner Ansicht gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht anderer Verkehrsteilnehmer verstießen. Das OLG überprüft nun diese Rechtsansicht und verwies darauf, die Verwertbarkeit von Dashcambildern zur Verfolgung schwerer Verkehrsordnungswidrigkeiten bereits zugelassen zu haben.

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