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Auf Schritt und Tritt: GPS-Tracking für alles und jeden

  • In TECHNOLOGIE
  • 17. Juli 2017, 16:27 Uhr
  • Steve Schmit/cid
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cid Groß-Gerau - GPS-Tracker im Alltag können Menschen und deren Angehörigen im Notfall das Leben erleichtern. czu_czu_PL / Pixabay.com / CC0

Moderne Technik ermöglicht viele nützliche, aber zugleich beunruhigende Anwendungsfelder. So gut wie jeder besitzt ein Smartphone, und so gut wie jedes Smartphone ist mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. So ist es für die zahlreichen Online-Dienste ein Leichtes, den Nutzer auf Schritt und Tritt zu verfolgen.

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Moderne Technik ermöglicht viele nützliche, aber zugleich beunruhigende Anwendungsfelder. So gut wie jeder besitzt ein Smartphone, und so gut wie jedes Smartphone ist mit einem GPS-Empfänger (global positioning service) ausgestattet. So ist es für die zahlreichen Online-Dienste ein Leichtes, den Nutzer auf Schritt und Tritt zu verfolgen.

Optimistische Menschen sehen aber viele Vorteile in der Ortungstechnik. So könnten bei Bedarf gestohlene Fahrräder, Autos oder Gepäckstücke aufgespürt werden. Auch Lebewesen können mit einem GPS-Tracker ausgestattet werden, so dass Hund und Katze niemals unauffindbar und Kinder oder Demenzkranke niemals wirklich ohne Aufsicht sind.

Mehr als der Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) sind die Tracker bereits bekannt, etwa jeder Zehnte (11 Prozent) nutzt sie derzeit, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom nun zeigt. Tatsächlich nutzen viele Menschen die Ortungstechnik als Sicherheits-Element, etwa auf Reisen in entlegene Regionen. "GPS erhält immer mehr Bedeutung im Alltag. In den meisten Fällen geht es den Nutzern um den Schutz wertvoller Gebrauchsgegenstände oder aber die eigene Absicherung", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Gerade wenn es darum geht, hilfsbedürftigen Menschen eine Stütze an die Hand zu geben, sehen viele Menschen die Technik in einem positiven Licht. Schnelle Notarzt-Rufe samt Standortbestimmung oder das Wiederfinden von verschollenen Menschen sind realistische Szenarien.

70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer nehmen an, dass hilfsbedürftige Menschen durch GPS-Tracker länger in den eigenen vier Wänden leben können. "Dank GPS kann man nicht nur Gegenstände sondern auch schutzbedürftige Personen fast metergenau lokalisieren. Dabei darf es nicht um eine Live-Überwachung oder permanente Kontrolle gehen, sondern um Schutz im Notfall", fasst Rohleder zusammen. "GPS-Tracker müssen verantwortungsvoll eingesetzt werden. Werden Personen getrackt, so sollte man zunächst ihr Einverständnis einholen."

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