Politik

Japan sagt eine Milliarde Dollar für UN-Entwicklungsprojekte zu

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  • 17. Juli 2017, 23:58 Uhr
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Japans Außenminister bei der UNO Bild: AFP

Japan will die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen finanziell massiv unterstützen: Eine Milliarde Dollar sagte Außenminister Kishida bei einem Besuch am UN-Hauptquartier in New York für die kommenden zwei Jahre zu.

Japan will die Entwicklungsarbeit der Vereinten Nationen stärker unterstützen: Eine Milliarde Dollar (872 Millionen Euro) sagte Außenminister Fumio Kishida am Montag bei einem Besuch im UN-Hauptquartier in New York für die kommenden zwei Jahre zu. Das Geld soll in die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fließen, mit denen die UNO die extreme Armut auf der Welt bis 2030 beenden will.

Die Mittel sollten vor allem Programmen für Kinder und Jugendliche zugute kommen, sagte Kishida - etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Katastrophenschutz und Geschlechtergleichheit. Mit der Finanzzusage stärkt Japan seine traditionelle Rolle als wichtiger Geldgeber für humanitäre Anliegen weltweit.

Für die UNO ist die Zusage willkommen: Die humanitären Programme der Weltorganisationen leiden derzeit unter finanzieller Knappheit. Grund dafür sind unter anderem die hohen Kosten für aufwändige Kriseneinsätze; die USA drohen zudem mit einer massiven Kürzung ihrer Zahlungen.

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