Industrie

Großhandelspreise im Juli gestiegen

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Wiesbaden - Neben den Verbraucherpreisen sind im Juli auch die Verkaufspreise im Großhandel gestiegen: Sie waren um 2,2 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag weiter mitteilte, hatte die Jahresveränderungsrate im Juni bereits bei +2,5 Prozent und im Mai bei +3,1 Prozent gelegen.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung habe im Juli die Preissteigerung im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (+23,1 Prozent) gehabt. Im Vorjahresvergleich ebenfalls stark gestiegen sind die Preise im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (+3,7 Prozent) sowie mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+2,7 Prozent). Hohe Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr gab es außerdem im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (+17,2 Prozent), mit lebenden Tieren (+12,3 Prozent), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+5,8 Prozent) sowie mit chemischen Erzeugnissen (+5,8 Prozent). Dagegen waren Obst, Gemüse und Kartoffeln um 10,1 Prozent günstiger als im Juli 2016.


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