Energie

Gläubiger stimmen Verkauf von Solarworld-Werken zu

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Solarworld-Gründer und Chef Frank Asbeck Bild: AFP

Die insolvente Solarstromtechnikfirma Solarworld aus Bonn bekommt noch eine Chance: Die Gläubiger hätten dem Verkauf und der Übertragung von wesentlichen Vermögensteilen an die Solarworld Industries GmbH zugestimmt, teilte das Unternehmen mit.

Die insolvente Solarstromtechnikfirma Solarworld aus Bonn bekommt noch eine Chance: Die Gläubiger hätten dem Verkauf und der Übertragung von wesentlichen Vermögensteilen an eine neu gegründete Gesellschaft zugestimmt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zuvor hatte Solarworld Investoren aus Katar gewinnen können.

Mehr als 500 Beschäftigte an den Produktionsstandorten Freiberg in Sachsen und Arnstadt in Thüringen sowie am Firmensitz Bonn werden den Angaben zufolge von der neu gegründeten Solarworld Industries GmbH übernommen. Weitere rund 1200 Beschäftigte sollen in eine Transfergesellschaft wechseln. Dort werde versucht, so schnell wie möglich neue Jobs für die Beschäftigten zu vermitteln. Die Transfergesellschaft soll maximal ein Jahr lang bestehen.

Gesellschafter von Solarworld Industries sind der Solarworld-Gründer Frank Asbeck und ein Tochterunternehmen der Qatar Foundation. Nach Unternehmensangaben wurden in den vergangenen zwei Wochen intensive Verhandlungen mit den Investoren geführt, um einen Kaufvertrag bis zur Monatsmitte umsetzen zu können.

Am Freitag hätten die Gläubiger dann den Verkauf von Grundstücken, Maschinen sowie des Vorratsvermögens an den Produktionsstandorten in Freiberg und Arnstadt gebilligt. Auch das Bundeskartellamt habe der Transaktion zugestimmt. Solarworld mit Sitz in Bonn hatte Mitte Mai wegen Überschuldung Insolvenz angemeldet. 

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