Straßenverkehr

Neue Zahlen: Zu schmutzige Luft in mehreren deutschen Städten

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Joliot-Curie-Platz in Halledts

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Berlin - Die Luft in mehreren deutschen Städten ist zu dreckig. Das zeigen neue Zahlen für das Jahr 2016, die das Bundesumweltministerium von Barbara Hendricks (SPD) auf eine Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion vorgelegt hat.

Sowohl die Belastung durch Stickstoffdioxid als auch durch Feinstaub sank 2016 im Vergleich zu 2013 zwar leicht, aber nicht genügend, schreibt der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Beim Ozon stiegen die Werte in einigen Orten sogar merklich an. Beim Stickstoffdioxid liegen mehr als 40 Städte über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt, besonders betroffen sind Stadtteile in Stuttgart (82), München (80), Reutlingen (66), Kiel (65) und Köln (63). In Stuttgart findet sich auch besonders viel Feinstaub in der Luft.

Beim Ozon, das der Lunge schaden kann, verschlechterten sich die Werte stark. Der Wert darf an höchstens 25 Tagen im Jahr überschritten werden, in zehn Gemeinden geschah dies aber an 38 bis 52 Tagen. Am stärksten betroffen waren das Münstertal im Schwarzwald, Oberwiesenthal, Gärtringen, Gersfeld (Rhön) und Glashütten (Taunus). Der Grünensprecher für Umweltpolitik, Peter Meiwald, fordert nun eine härtere Gangart der Regierung gegenüber der Autoindustrie: "Pauschale Fahrverbote kann man nicht wollen – sie werden aber unausweichlich, wenn diese Bundesregierung weiterhin die Arbeit verweigert."


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