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NBA-Star Schröder verlangt mehr Respekt aus Deutschland

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  • 13. August 2017, 04:00 Uhr
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Atlanta - NBA-Star Dennis Schröder fordert vom Deutschen Basketball Bund (DBB) mehr Rückendeckung. "Wenn eine Zeitung negativ über einen Spieler berichtet, dann muss der Verband hinter ihm stehen. Wenn das nicht so ist, bin ich eben in Zukunft raus", sagte der Nationalspieler mit Blick auf die anstehende Europameisterschaft der "Welt am Sonntag".

Der 23-Jährige war bei der EM in Berlin 2015 nach dem Ausscheiden des deutschen Teams scharf kritisiert worden. Experten warfen ihm Egoismus auf dem Feld vor. Er habe danach mit dem Gedanken gespielt, aus dem Nationalteam zurückzutreten, sagte Schröder. "Ich habe den Verantwortlichen auch gesagt, dass es so nicht geht. Sie haben mich aber verstanden und wollen alles dafür tun, dass wir Spieler Unterstützung spüren. Ich hoffe, dass so etwas nie wieder passiert." Es sei für ihn noch immer eine große Ehre, für Deutschland zu spielen.

Für die EM hat der Aufbauspieler ehrgeizige Ziele: "Wir sind eines der besten Teams in Europa, und ich möchte mit der Nationalmannschaft eine neue Ära starten. Warum sollen wir also nicht um eine Medaille mitspielen?" Neben der sportlichen Karriere möchte Schröder als Geschäftsmann in mehrere Projekte investieren. Im November erhält der Star der Atlanta Hawks das erste Gehalt seines neuen Vertrags. Dann wolle er geschäftlich loslegen: "Wir werden Firmen gründen und auch meine Modemarke `Flexgang` über Atlanta und Europa weltweit vermarkten. Außerdem plane ich, in Deutschland ein Mehrfamilienhaus zu kaufen, vielleicht mit 15 oder 16 Wohnungen. Die können wir dann direkt vermieten."

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