Bildung

Anteil von Abschlüssen im Ingenieurwesen in Deutschland besonders hoch

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Ingenieure sind gefragt Bild: AFP

Das Ingenieurwesen steht in Deutschland beim Studium hoch im Kurs. Unter den Menschen mit einem tertiären Bildungsabschluss hatte 2016 rund ein Viertel einen Abschluss in der Fächergruppe Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe.

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Das Ingenieurwesen steht in Deutschland beim Studium hoch im Kurs. Unter den Menschen mit einem sogenannten tertiären Bildungsabschluss hatte im vergangenen Jahr rund ein Viertel (26 Prozent) einen Abschluss in der Fächergruppe Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Damit lag dieser Anteil deutlich höher als in anderen Industriestaaten.

Der Durchschnitt in den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lag laut der Statistikbehörde nur bei 17 Prozent. International war die Fächergruppe Wirtschaft, Verwaltung und Recht mit 23 Prozent am weitesten verbreitet. Diese Gruppe kam in Deutschland auf einen Anteil von 22 Prozent. Danach folgten die Erziehungswissenschaften mit 15 Prozent, die im OECD-Durchschnitt auf 13 Prozent kamen.

Zwischen den Bundesländern gab es aber in Deutschland erhebliche Unterschiede. Während der Anteil der Fächergruppe Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe in Berlin und Hamburg nur bei 15 Prozent lag, betrugen die Quoten in Baden-Württemberg und Sachsen 30 Prozent und in Sachsen-Anhalt sogar 31 Prozent. Der Anteil für den Bereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht lag dagegen in Hamburg bei 28 Prozent, in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aber nur zwischen 15 und 16 Prozent.

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