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Deutsche kauften im ersten Halbjahr drei Milliarden Liter Bier

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Deutsche sind Bierfeinschmecker Bild: AFP

Die Deutschen kaufen weniger Bier - geben dafür aber gern mehr Geld aus. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse des Unternehmens Nielsen, das Verbrauchszahlen des ersten Halbjahrs präsentierte.

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Die Deutschen kaufen weniger Bier - geben dafür aber gern mehr Geld aus. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse des Unternehmens Nielsen, das am Donnerstag Zahlen zum Bierverbrauch im ersten Halbjahr präsentierte. Demnach kauften die Deutschen in den ersten sechs Monaten des Jahres drei Milliarden Liter Bier und Biermixgetränke - das waren 36,5 Liter pro Kopf.

Damit sank der Absatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 1,3 Prozent, zugleich stieg aber der Umsatz um 0,4 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro an. Pro Kopf gaben die Deutschen damit 45 Euro für Bier aus. Der Grund für die Entwicklung ist Nielsen zufolge vor allem ein Anstieg bei Spezialitäten und Hellen Bieren in Umsatz und Absatz, aber auch bei alkoholfreien Bieren und Naturradler.

"Die Deutschen sind Bierfeinschmecker", erklärte der Bier-Experte des Unternehmens, Marcus Strobl. Vor allem Spezialitäten wie Land- oder Kellerbiere lägen im Trend. Daran zeige sich auch, dass die Deutschen "offen für Neues" seien und dafür auch tiefer in die Tasche griffen, erklärte Strobl wenige Tage vor dem Beginn des Oktoberfests in München.

Nach wie vor ist demnach aber das Pils mit einem bundesweiten Marktanteil von etwa 50 Prozent das Lieblingsbier der Deutschen. In Norddeutschland liegt der Absatzanteil sogar bei mehr als 67 Prozent.

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