Luftfahrt

Air Berlin verlängert Bieterfrist für Techniksparte

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Air-Berlin-Maschinen am Flughafen Tegel Bild: AFP

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat die Bieterfrist für ihre Techniksparte verlängert. Die Frist wurde 'bis in die 42. Kalenderwoche', die am 16. Oktober beginnt, ausgedehnt.

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Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat die Bieterfrist für ihre Techniksparte verlängert. Die Frist sei "bis in die 42. Kalenderwoche", die am 16. Oktober beginnt, ausgedehnt worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Freitag. Dadurch werde den Bietern ermöglicht, "sich ein genaueres Bild vom Verlauf des Vergabeverfahrens" für Air Berlin zu machen und ihre Angebote für die Techniksparte dementsprechend zuschneiden zu können.

Bis zum 12. Oktober will die Fluggesellschaft ihre Verhandlungen mit der Lufthansa und Easyjet, die große Teile des Konzerns übernehmen wollen, zum Abschluss bringen. Auch für die Techniksparte habe Air Berlin "mehrere Angebote vorliegen" und sei "in Gesprächen mit den Anbietern", erklärte der Sprecher weiter. 

Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), die die Interessen auch von Mitgliedern der Techniksparte der insolventen Airline vertritt, begrüßte die Verlängerung der Bieterfrist. Diese solle gleichwohl "sinnvoll genutzt" werden, erklärte die IGL. Die Verlängerung der Frist zeige "die Komplexität, mit der wir er es hier zu tun haben". Daher sei es "umso wichtiger, jede Idee und vor allem jeden Betroffenen an den Verhandlungstisch zu holen".

Die Bieterfrist für die Techniktochter von Airline war bereits zuvor bis zum 6. Oktober verlängert worden. Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet.

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