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Preise für Lebensmittel und Energie treiben Inflation an

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Kunden an Supermarktkasse Bild: AFP

Höhere Kosten für Lebensmittel und Energie haben die Verbraucherpreise in Deutschland im vergangenen Monat weiter ansteigen lassen. Die Inflationsrate lag im September bei 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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Höhere Kosten für Lebensmittel und Energie haben die Verbraucherpreise in Deutschland im vergangenen Monat weiter ansteigen lassen. Die Inflationsrate lag im September bei 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Schätzungen von Ende September.

Deutlich höher waren im September die Preise für Energieprodukte. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent. Die Preise für leichtes Heizöl verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 12,9 Prozent, Kraftstoffe um 4,5 Prozent und Strom um 2,0 Prozent.

Noch stärker als die Energiepreise erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel - vor allem für Speisefette und Speiseöle. Für Butter mussten Verbraucher im September erheblich mehr bezahlen als ein Jahr zuvor: 70,4 Prozent. Auch Molkereiprodukte kosteten deutlich mehr, hier betrug der Anstieg 15 Prozent.

Deutlich günstiger für die Verbraucher waren hingegen Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (- 7,3 Prozent). Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen sanken binnen Jahresfrist um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat August stiegen die Verbraucherpreise im September um 0,1 Prozent.

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