Somalia

Zahl der Opfer des Anschlags in Mogadischu dramatisch erhöht

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Gebete für die Opfer des Anschlags vom 14. Oktober Bild: AFP

Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Bombenanschlags in Mogadischu hat sich dramatisch erhöht. Wie die Regierung am Freitagabend mitteilte, wurden durch die Bombenexplosion am 14. Oktober mindestens 358 Menschen getötet und 228 weitere verletzt.

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Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Bombenanschlags in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat sich dramatisch erhöht. Wie die Regierung am Freitagabend mitteilte, wurden durch die Bombenexplosion am 14. Oktober mindestens 358 Menschen getötet und 228 weitere verletzt. 122 Verletzte seien in die Türkei, den Sudan oder nach Kenia gebracht worden, um dort in Krankenhäusern behandelt zu werden, teilte Informationsminister Abdirahman Osman im Kuzbotschaftendienst Twitter mit.

Zu dem folgenschwersten Anschlag in der Geschichte des ostafrikanischen Landes bekannte sich bisher niemand. Die somalischen Behörden gehen jedoch davon aus, dass er von der islamistischen Shebab-Miliz verübt wurden. Die Täter hatten am 14. Oktober einen mit Sprengstoff präparierten Lastwagen vor einem Hotel im Geschäftsviertel Hodan zur Explosion gebracht. Häuser und Autos in einem Umkreis von mehreren hundert Metern wurden beschädigt oder zerstört. 

Die Shebab-Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats und hat sich den Sturz der von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Regierung zum Ziel gesetzt. Truppen der Afrikanischen Union (AU) und der somalischen Armee hatten die Miliz 2011 aus Mogadischu vertrieben. 

Die bewaffneten Rebellen sind aber weiterhin im Land aktiv. Neben Angriffen auf somalische oder ausländische Militärstützpunkte verüben sie immer wieder auch Anschläge in Mogadischu. Rund 22.000 Soldaten der AU befinden sich zurzeit in Somalia, um die Zentralregierung militärisch zu unterstützen.

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