Gesundheit

E-Zigarette als gesündere Alternative

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@ lindsayfox (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Immer mehr Raucher steigen auf die sogenannte "elektrische Zigarette" um, die von vielen als eine gesündere Alternative zum traditionellen Rauchen angesehen wird. Nach Ansicht führender Wissenschaftler könnten E-Zigaretten sogar dabei behilflich sein, Millionen Menschenleben zu retten. Diese These stellten Wissenschaftler in einer aktuellen Studie vor, die kürzlich im britischen Fachmagazin "Tobacco Control" veröffentlicht wurde.

Gesundheitliche Folgen des Rauchens

Dass sich Rauchen äußerst negativ auf die menschliche Gesundheit auswirkt, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt und wissenschaftlich belegt. Aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge, sterben weltweit pro Jahr etwa sieben Millionen Menschen an den direkten Folgen des Rauchens. Seit Jahren sind Wissenschaftler auf der Suche nach einem effektiven Mittel, um diese Zahl einigermaßen einzudämmen. Eine Möglichkeit wären E-Zigaretten (www.clicksmoker.com), die in Deutschland immer beliebter werden. Bei einer modernen E-Zigarette wird kein Tabak verbrannt wie bei einer gewöhnlichen Zigarette, sondern es kommen sogenannten "E-Liquids" zum Einsatz, die in vielen Fällen mit Nikotin versehen sind. Insbesondere ehemalige Raucher nutzen gerne E-Liquids mit einem hohen Nikotininhalt um einen kräftigen "Throat Hit" wie bei gewöhnlichen Zigaretten zu erleben. Als Hauptbestandteil vieler E-Liquids kommt Propylenglykol (PG) zum Einsatz, das für den Raucheffekt zuständig ist. Hierbei handelt es sich um den gleichen Bestandteil, der bei Nebelmaschinen eingesetzt wird, um den dichten Nebel zu erzeugen.

Weniger schädlich als gewöhnliche Zigaretten

Aktuellen Studien zufolge sind E-Zigaretten nicht nur weniger schädlich als gewöhnliche Zigaretten, sondern sind auch weniger bedenklich für Passivraucher. Hinzu kommt auch der Vorteil, dass E-Liquids in zahlreichen Geschmacksrichtungen wie beispielsweise Kirsche oder Ananas und unterschiedlichen Nikotinstärken erhältlich sind. Es ist darüber hinaus möglich, sich seine eigenen E-Liquids zu mischen, sodass sich der Geschmack und Nikotingehalt nach persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben anpassen lassen. Im letzten Jahrzehnt wurden zahlreiche Studien zur E-Zigaretten veröffentlicht, in denen die Wirkung der E-Zigarette auf die menschliche Gesundheit untersucht wurde. Zusammengefasst kann man sagen, dass das Gesundheitsrisiko bei der E-Zigarette etwa zehn Mal niedriger ist als bei gewöhnlichen Zigaretten. Dies soll aber noch lange nicht heißen, dass Dampfen völlig unbedenklich ist.

Gesundheitliche Folgen für Passivraucher

Weil es immer noch nicht endgültig klargestellt ist, in welchem Ausmaß sich das Inhalieren von Dämpfen, die durch das verdampfen von E-Liquids entstehen, auf den Menschen auswirkt, lässt sich die Gefahr für Passivraucher noch nicht genau abschätzen. Dies wird noch zusätzlich durch die Tatsache kompliziert, welche Menge an Inhaltsstoffen beim Dampfen überhaupt an die Luft abgegeben werden. Moderne E-Zigaretten bieten jedoch den Vorteil, dass der Dampf per Knopfdruck freigegeben wird, sodass man die Dosis stets selbst regulieren kann. Bei gewöhnlichen Zigaretten ist dies jedoch nicht der Fall, da diese mehrere Minuten lang ihren Rauch an die Luft abgeben.

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