Testbericht

Test: Samsung Galaxy A3 (2017): Kompaktes Smartphone mit solider Ausstattung

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Samsung Galaxy A3 (2017)

Mit der dritten Generation des Galaxy A3 hat Samsung ein Smartphone auf den Markt gebracht, das dem Slogan des südkoreanischen Elektronikkonzerns ''A ist das neue Mini'' in jeder Hinsicht gerecht wird. Doch wie sieht es mit der Leistungsfähigkeit des Kleinen aus?

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Ein kompaktes Smartphone zu einem günstigen Preis zu kaufen, ist leider nicht einfach geworden. Die dritte Generation des Galaxy A3 misst 135,4 x 66,2 x 7,9 mm, bringt 138 g auf die Waage und hat ein 4,7 " Display. Damit lässt es sich deutlich einfacher in jeder Tasche verstauen als viele vergleichbare Geräte der Konkurrenz. Das heißt aber nicht, dass der Besitzer hinsichtlich der Ausstattung Abstriche hinnehmen muss. Zu den Neuerungen, die die jüngste Galaxy A3 Generation zu bieten hat, zählt der relativ zuverlässige, aber etwas langsam reagierende Fingerabdrucksensor.

Gut geschützt in allen Lebenslagen

Dieses Smartphone nimmt man gern in die Hand. Die gewölbte Rückseite besteht aus Glas, die Ränder sind leicht gebogen. Schmale Metallränder unterstreichen das edle Design zusätzlich. Obwohl sich an der Seite ein MicroSD-Slot befindet, ist das Gehäuse zuverlässig vor dem Eindringen von Wasser und Staub geschützt (Schutzgrad IP 68). Ein längeres Arbeiten unter Wasser ist sicher nicht empfehlenswert, doch ein plötzlicher Regenguss oder eine feuchte Bootspartie können dem neuen Galaxy A3 nichts anhaben.

Betriebssystem und Speicher

Standardmäßig wird das Galaxy mit dem Betriebssystem Android 6.0 verkauft, seit kurzem wird ein Update auf die Android 7.0-Version (Nougat) kostenlos angeboten. Als Herzstück des Gerätes dient der Exynos 7870 mit acht Rechenkernen im 1,6 Gigahertz Takt. Mit 2 GB Arbeitsspeicher ist die Ausstattung nicht gerade üppig, doch im Alltag sind die meisten Nutzer mit dieser Ausstattung ausreichend versorgt. Es ruckelt nichts, die Apps starten recht zügig und Gamer, die nicht allzu anspruchsvoll sind, brauchen unterwegs nicht auf Spielspaß zu verzichten. Etwas nervig ist es gelegentlich, dass die App beim Telefonieren zu langsam öffnet.

Kamera

Wie bereits das Vorgängermodell ist auch das neue Galaxy A3 mit einer 13 MP Digitalkamera ausgerüstet. Die Testergebnisse werden die meisten Nutzer überzeugen: Scharfe Bilder mit natürliche Farben und gut ausgeleuchteten Details lassen kaum Wünsche offen. Lediglich bei schwachen Lichtverhältnissen ist ein deutliches Rauschen in den Aufnahmen sichtbar.

Akku und Laufzeiten

Die Energie liefert ein Lithium Ionen Akku. Mit 2350 mAh unterscheidet sich das neue A3 nur unwesentlich von seinem Vorgänger. Bei normaler Nutzung ergibt sich eine Laufzeit von 12 bis 13 Stunden. Neu ist hingegen der Anschlussstandard USB C, über den der Akku aufgeladen wird. Eine Schnellladefunktion gibt es leider auch bei dieser neuen Version nicht.

Die Stärken und Schwächen des Samsung Galaxy A3 (2017) auf einen Blick:

Pro:

- Günstiger Preis
- Kompakte Bauweise mit 4,7 "Display
- Wasser- und staubdicht nach IP 68
- Fingerabdrucksensor, NFC
- Hohe Akkulaufzeit

Contra:

- Teilweise sehr langsam (insbesondere beim Öffnen der Telefonie App)
- Geringe Speicherkapazität
- Keine Schnellladefunktion

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Fazit:

Wer sich für das neue Samsung Galaxy A3 entscheidet bekommt ein kompaktes Smartphone mit solider Grundausstattung. Die kleinen Schwächen werden Nutzer, die für ein hochwertiges Smartphone nicht allzu tief in die Tasche greifen wollen, in der Regel akzeptieren können.

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