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Beschaffungskosten (SCM) im Mittelstand senken

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Beschaffungskosten (SCM) im Mittelstand senken

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Mittelständische Unternehmen können von den Großen lernen und ihr Ergebnis im Rahmen der Digitalisierung deutlich verbessern, ohne ihre Flexibilität aufzugeben und die Fixkosten zu erhöhen. Ein Mittelständler muss keine Niederlassung in Asien errichten, damit der Materialeinsatz verbessert werden kann. Ebenso können die Prozesskosten durch die Digitalisierung im Einkauf bzw. in der Supply Chain zügig gemindert werden. Die sich bietenden Möglichkeiten reichen aus, um zweistellige Prozentwerte im Beschaffungsbereich einzusparen. Öffentlich zugängliche Untersuchungen zeigen, dass es darum geht, diese Möglichkeiten zu kennen, gezielt auszuschöpfen und über ein regelmäßiges Controlling ständig zu verbessern.

Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand ist das Ziel

Die Treiber der Beschaffungskosten beinhalten die Kosten der Beschaffung, der Bevorratung und der Bereitstellung der Materialien. Bei der zur Verbesserung notwendigen Potenzial-Analyse wird die Beschaffungsstrategie im Kontext der Unternehmensziele hinterfragt. Denn die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtunternehmens muss im Mittelpunkt stehen. Eine effektive Beschaffungsstrategie verzahnt das Materialgruppen- und Lieferantenmanagement mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb.

Das erreichbare Aufholpotenzial im deutschen Mittelstand zeigt eine Umfrage vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) mit den Top-Kennzahlen im Einkauf. An dieser Umfrage nahmen zuletzt 250 Unternehmen teil, wovon ca. 130 weniger als 500 Mio. EUR Umsatz erzielten. Ergebnis: Die Einkaufskosten je EUR Einkaufsvolumen können im Schnitt "um 30 bis 50 %" verringert werden. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe der Bereiche Metall, Elektro, Kunststoff und Maschinenbau existieren laut BME-Umfrage Einsparpotenziale von über 60 % im Vergleich zu den gut aufgestellten Mittelständlern.

Um dieses Potenzial zu heben, werden zuerst die Gewinn- und Verlustbringer sowie die Prozesskosten des Unternehmens über eine Produktspartenanalyse mit Kostenrechnung bestimmt. Die Kostenreduzierungen werden nach der Bewertung der Potenziale über genau zu definierende Maßnahmen angepeilt.

Ziele sind,
-der verbesserte Einkauf bei gleichbleibender oder besserer Qualität und
-deutlichen Einspareffekten
-mit der gleichzeitigen Verringerung der internen Prozesskosten.

Global Sourcing im Mittelstand

Der internationale Einkauf stellt einen enormen Wettbewerbsvorteil dar. Dies gilt auch für den deutschen Mittelstand, denn unabhängig von der Unternehmensgröße lassen sich die Materialkosten stark reduzieren.

Die Voraussetzungen hierfür sind,
-die Nutzung eines funktionierenden Netzwerkes,
-welches Beschaffungs-Know-how mit Kenntnissen der Kultur und der Mentalität des jeweiligen Lieferantenlandes kombiniert und
-die digitale Anbindung des eigenen ERP-Systems.

Der Standortvorteil, der in der Praxis ausgesuchten Lieferanten, wird aufgrund der deutlich geringeren Lohnkosten noch über Jahre messbar sein. Über externe Netzwerke von Spezialisten sparen mittelständische Unternehmen bis zu 40% bei A-Artikel, bis zu 30% bei B-Artikel und bis zu 20 % bei C-Artikel ein. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von inländischen Lieferanten verringert. Durch eine gesicherte Prozesskette wird vor dem Versand vor Ort die Qualität geprüft, die sogar gegenüber dem vorherigen Lieferanten häufig verbessert wird. Die Kommunikation geschieht direkt über das ERP-System.

Verringerung der Prozesskosten über Digitalisierung

Als Vorbereitung für den digital unterstützten Einkauf im deutschen Mittelstand zeigt eine Produktspartenrechnung häufig, dass die Prozesskosten im Beschaffungsbereich zwischen 100 Euro und 130 Euro pro Bestellung liegen. Mit der "Digitalisierung", also der Standardisierung und Automatisierung, insbesondere bei den C-Teilen, wird Zeit im Einkauf frei für andere Arbeiten. Durch die Konzentration des Einkaufs auf die hochpreisigen A- und B-Artikel werden weitere Einsparungen und Qualitätsverbesserungen durch Vergleiche, Verhandlungen und die Verringerung der Lieferantenanzahl generiert.

Auch die vorgenannte BME-Studie stützt diese Erkenntnisse aus mittelständischen Unternehmen, da laut Umfrage noch fast jede zweite Bestellung per Hand und nicht "digital" ausgeführt wird. Hier senkt die gezielte Standardisierung und Automatisierung die Kosten je Bestellprozess nachweisbar um 30 % bis 50 %, also von z.B. 120 EUR auf ca. 70 EUR pro Bestellung.

Kontinuierliche Verbesserung durch aktives Controlling

Der BME hebt ebenso hervor, dass durch "regelmäßiges Controlling und externes Benchmarking" eine Kostenführerschaft nicht nur erreicht, sondern auch von den "Best in Class"-Unternehmen ausgebaut wurde.

Dies sollte insbesondere für die Unternehmen mit einer Umsatzgrößenordnung von bis zu 500 Mio. EUR ein Anreiz sein, zügig eine Produktspartenanalyse mit Kostenrechnung durchzuführen und Maßnahmen zur Senkung der Beschaffungskosten einzuleiten, denn das Potenzial ist enorm.

Pressekontakt
PARES Strategiepartner
Gerald Iserloh
Stadtwaldgürtel 89
50935 Köln
022194081191
iserloh@pares.de
http://www.pares.de



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