Gesundheit

Wintersport strapaziert die Augen

  • In GESUNDHEIT
  • 29. November 2017, 14:31 Uhr
  • Steve Schmit/mp
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mp Groß-Gerau - Eine winterliche Landschaft ist zwar ein herrlicher Anblick, aber die Augen können auf Dauer durch das reflektierende Licht Schaden nehmen. iankelsall1 / Pixabay.com / CC0

Wintersport kann die Augen ganz schön strapazieren. Die weitläufige Schneedecke ist zwar malerisch anzuschauen, reflektiert aber die Sonne stark. In der Folge kann die Hornhaut Schaden nehmen, bekannt als 'Schneeblindheit'. Daher ist die richtige Sonnenbrille ein wichtiges Schutzinstrument für alle Wintersportler.

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Wintersport kann die Augen ganz schön strapazieren. Die weitläufige Schneedecke ist zwar malerisch anzuschauen, reflektiert aber die Sonne stark. In der Folge kann die Hornhaut Schaden nehmen, bekannt als "Schneeblindheit". Daher ist die richtige Sonnenbrille ein wichtiges Schutzinstrument für alle Wintersportler. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) warnt, dass alle 1.000 Höhenmeter die UV-Strahlung um rund 20 Prozent zunimmt. Der Schnee reflektiert diese Strahlung nochmals um bis zu 85 Prozent stärker.

"Betroffene reagieren dann sehr empfindlich auf Licht und können die Augen kaum offen halten. Wintersportler mit schmerzenden Augen sollten nicht nur sofort aus der Sonne gehen, sondern sich am besten in dunklen Räumen aufhalten", empfiehlt Professor Dr. med. Thomas Reinhard, Generalsekretär der DOG. Der Augenarzt verschreibt Salben oder Gels zur Linderung. Nach einigen Tagen nehmen die Beschwerden dann wieder ab. Schlimmere Folgen wie Blindheit drohen, wenn die Augen immer wieder zu heller Strahlung ausgesetzt sind. Damit es soweit gar nicht erst kommt, sollten Winterurlauber unbedingt auf einen hohen UV-Schutzfaktor bei der Sonnenbrille achten - ebenso übrigens auch bei der Sonnenschutzcreme.

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