Finanzen

bvm GmbH gibt Tipps zur Liquidität

  • In FINANZEN
  • 4. Dezember 2017
  • Redaktion
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@ geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung sowie die Steuerung aller wichtigen Faktoren sorgen in kleinen und mittelständischen Unternehmen genauso wie in Großkonzernen für Sicherheit. „Um Risiken auszuschließen, hilft oft ein Blick aufs Ganze von unabhängigen Unternehmensberatern.“, verrät uns Giannis Giannitsis, Geschäftsführer der Unternehmensberatung bvm GmbH, im Interview.

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Liquidität als Sicherheitsfaktor im Unternehmen

Ist in einem Unternehmen eine ausreichende Liquidität gegeben, so bedeutet dies, dass die Firma den aktuellen sowie zukünftigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Die uneingeschränkte und fristgerechte Begleichung von Rechnungen respektive anderer Verbindlichkeiten sichert dabei nicht nur das Fortbestehen auf dem Papier. Neben schwarzen Zahlen ist auch das Vertrauen wichtig, das bei Zulieferern, Handelspartnern, Banken und ähnlichen Zahlungsnehmern aufgebaut wird. Ein stets liquides Unternehmen kann eher auf spezielle Angebote und Sondergeschäfte bauen als ein Unternehmen, das mit seinen Zahlungen ständig im Verzug ist und damit die Partner verunsichert.

Mehr als nur Gewinn und Verlust

Dabei ergeben sich die finanziellen Möglichkeiten nicht nur durch die rohen Einnahmen und Ausgaben sowie den sich ergebenden Gewinn oder Verlust. Es gilt, etliche Faktoren im Blick zu behalten, die von Branche zu Branche variieren. Von Dienstleistern und Händlern über die Industrie und Hersteller hin zum Immobilienwesen sowie darüber hinaus gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Notwendigkeiten zu beachten. Auch unvorhergesehene, aber unter Umständen statistisch einzuplanende Vorkommnisse können in der Liquiditätsplanung wichtig sein.

Tipps von der bvm GmbH – Interview mit Giannis Giannitsis

Um die einzelnen Punkte der Liquiditätsplanung näher zu beleuchten, haben wir ein Interview mit Giannis Giannitsis, dem Geschäftsführer der bvm GmbH, geführt, welcher auch als Lehrbeauftragter an der Hochschule Kaiserslautern aktiv ist. Sein Unternehmen aus Homburg stellt eine Gruppe von Unternehmensberatern dar, welche in Deutschland und Österreich tätig sind. Die Berater haben es sich zur Aufgabe gemacht, kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen und wirtschaftlich nach vorne zu bringen.

Redaktion: Wie gehen Sie vor, wenn ein Unternehmen Sie und Ihr Team um Hilfe bei der Liquiditätsplanung bittet?

Giannitsis /bvm: Im Hinblick auf Finanzen und die Liquiditätsplanung bringt die bvm GmbH Erfahrung und Wissen aus verschiedenen Branchen mit, um zielgerichtet Maßnahmen zu ergreifen, die im entsprechenden Unternehmen auf kurz und lang erfolgreich sind. Ein Einstieg in die Zusammenarbeit besteht dabei für das beauftragende Unternehmen in einem kostenfreien Selbsttest. Dieser hilft dem Unternehmen als auch uns, die aktuelle Situation zu beurteilen sowie Aufgaben und Ziele abzustecken. Was folgt, sind genauere Analysen und Planungen – beides geschieht in Zusammenarbeit mit der Unternehmens- bzw. der entsprechenden Projektleitung. So finden beide Parteien den besten Einstieg und der Weg für die kommende Zusammenarbeit wird geebnet.

Redaktion: Wie sehen die Folgeschritte aus – wie helfen Sie dem Unternehmen, das Sie beauftragt?

Giannitsis / bvm: Die genaue Vorgehensweise hängt natürlich stark von der Ausgangssituation ab. Ein Unternehmen, welches nur knapp der Insolvenz entkommen ist, hat ganz andere Prioritäten und Ziele als eines, das sich gerade im gesunden Wachstum befindet und vor allem eine Optimierung der Finanzplanung benötigt. Allgemein lässt sich aber sagen, dass natürlich immer zuerst akute Finanzprobleme aus dem Weg geräumt werden sollten. Das schafft Platz für kurzfristige Erfolge und zudem eine gewisse, wenn auch temporäre, Liquidität. Dadurch werden Zeit und Ressourcen für mittel- sowie später auch langfristige Maßnahmen gewonnen. Wir versammeln dabei in der bvm GmbH Erfahrung, Marktwissen, innerbetriebliche Kenntnisse und brancheneigenes Know-how zu den jeweiligen Eigenheiten, um stets die bestmöglichen Lösungen zu finden.

Redaktion: Wie sehen diese bestmöglichen Lösungen aus, wenn es um Finanzen und die Liquiditätsplanung geht?

Giannitsis / bvm: Auch hier wird, wenn nötig, das bereits beschriebene Schema angewendet, um kurz-, mittel- und langfristig vorausschauende Strukturen und Sicherheiten zu etablieren. Wie gesagt, je nach aktueller Situation ist vielleicht auch nur eine Optimierung bereits gut laufender Mechanismen durchzuführen. Zudem sind die Verantwortlichen für den ganzheitlichen Umfang der Liquiditätsplanung zu sensibilisieren. Das heißt, dass neben den Einnahmen, Ausgaben und Steuern noch viele weitere Faktoren in die Finanzplanung einfließen. Zum Beispiel Krankheitsfälle im Unternehmen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit von Lieferausfällen und sind mögliche Steuernachzahlungen bedacht worden? Auch Kredite, Umschuldungen, Entnahmen oder Einlagen von Gesellschaftern sowie Schwund, Verfall und dergleichen mehr sind mit einzuplanen.

Redaktion: Ist Ihrer Erfahrung nach der innerbetriebliche Blick besser oder kann ein unbeteiligter Dritter besser bei der Finanzoptimierung agieren?

Giannitsis / bvm: Ich würde sagen, dass weder das eine noch das andere für sich alleine die beste Lösung ist. Erst die Zusammenarbeit aus den Fachleuten des Unternehmens und denen der Unternehmensberatung bringt eine Symbiose, von denen beide profitieren. Die bvm GmbH bringt Erfahrungen ein und kann aus jeder neuen Zusammenarbeit auch wieder welche entnehmen. Gleichzeitig lernen die kleinen und mittelständischen Unternehmen, denen wir bei der Finanzplanung und Liquiditätssicherung helfen, ihr Geschäft mit ganzheitlichem Blick zu führen. Auch Ausnahmen im Betriebsablauf, kleinere Fehlentscheidungen oder Ausfälle von wichtigen Partnern können somit zielgerichtet und ohne größere Finanzgefährdung bewältigt werden.

Fazit: Kassensturz und Sonderfälle

Zusammenfassend kann man also sagen, dass im Hinblick auf die Finanzen und die Liquiditätsplanung in einem Unternehmen viel mehr Faktoren eine Rolle spielen als nur jene des vielzitierten „Kassensturzes“. Wer langfristig liquide sein will, muss alle relevanten Faktoren und einige Sonderposten kennen – sowie diese gezielt in seine Planung aufnehmen. Wer in seinem Unternehmen Verbesserungsbedarf sieht oder bereits mit Problemen zu kämpfen hat, sollte vielleicht eine Unternehmensberatung in Anspruch nehmen. Die Spezialisten helfen mit einem Blick auf das große Ganze dabei, Strukturen und Pläne zu verfeinern und somit das Erreichen von großen Zielen zu ermöglichen.

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