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Nach jüngsten Angaben 41 Verletzte bei schwerem Zugunglück in Nordrhein-Westfalen

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Zugunglück in Meerbusch Bild: AFP

Bei dem schweren Zugunglück im nordrhein-westfälischen Meerbusch sind nach jüngsten Angaben der örtlichen Feuerwehr 41 Menschen verletzt worden. Sieben von ihnen seien schwer, einer lebensbedrohlich verletzt worden, teilten die Einsatzkräfte mit.

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Bei dem schweren Zugunglück im nordrhein-westfälischen Meerbusch sind nach jüngsten Angaben der örtlichen Feuerwehr 41 Menschen verletzt worden. Sieben von ihnen seien schwer, einer lebensbedrohlich verletzt worden, teilten die Einsatzkräfte am Mittwoch mit. Insgesamt befanden sich demnach in dem auf einen Güterzug aufgefahrenen Regionalexpress 173 Menschen, von denen 132 unverletzt blieben.

Das Unglück hatte sich am Dienstagabend auf der Strecke zwischen Krefeld und Neuss ereignet. Demnach prallte der Regionalexpress des Unternehmens National Express auf einen Güterzug der DB Cargo. Zunächst erschwerte eine abgerissene Oberleitung, von der Stromschlaggefahr ausging, den Zugang zum Zug. Später konnten die Einsatzkräfte dann den Zug betreten und die Verletzten bergen.

Bis zu 400 Einsatzkräfte waren am Unglücksort im Einsatz. Die Ursache des Unfalls war am Mittwoch zunächst weiter unklar. Die Bundespolizei übernahm die Ermittlungen. Der Zugverkehr zwischen Düsseldorf und Krefeld war eingestellt. Die Strecke und die Oberleitung wurden laut Bahn "erheblich beschädigt". Wie lange die Reparaturarbeiten dauern, war noch nicht bekannt.

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