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Zalando will Homepage für jeden Kunden maßschneidern

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Berlin - Der Online-Händler Zalando will weiter wachsen und setzt dabei stark auf das Thema Personalisierung. "Das ist für die nächsten zwölf bis 18 Monate eines unserer wichtigsten Projekte", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Dafür habe sein Konzern 600 Mitarbeiter abgestellt, ein Großteil davon Software- und Daten-Ingenieure. Sie arbeiten auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz daran, den Modekunden so individuell wie möglich zu beraten – und das Angebot in seinem Sinne zu begrenzen. "Wir müssen sicherstellen, dass unsere rund 22 Millionen aktiven Kunden nicht den Überblick verlieren angesichts von über 300.000 neuen Artikeln jährlich", sagte Ritter. Ziel sei es, künftig nicht mehr einen, sondern 22 Millionen Online-Shops zu haben: "Wir wollen und müssen im Leben unserer Kunden relevant bleiben. Das kann in Zukunft nur gelingen, wenn jeder sein eigenes Zalando bekommt."

Zalando beschäftigt europaweit 14.000 Mitarbeiter, 6.000 davon in Berlin. In diesem Jahr will der Konzern 4,5 Milliarden Euro Umsatz machen, bis 2020 soll er sich noch einmal verdoppeln. Wachstumstreiber ist vor allem das sogenannte Partnerprogramm, bei dem Mode-Marken ihre Produkte direkt über die Zalando-Plattform vertreiben.

Aber auch das eigene Sortiment will der Konzern ausweiten: Ab dem Frühjahr 2018 sollen die Kunden bei Zalando auch Beauty- und Kosmetikprodukte erwerben können.

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