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Margot Käßmann kritisiert mangelnde Gleichberechtigung in evangelischer Kirche

  • In LIFESTYLE
  • 6. Dezember 2017, 14:33 Uhr
  • AFP
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Margot Käßmann Bild: AFP

Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat mangelnde Gleichberechtigung in der evangelischen Kirche beklagt. 'Bei wichtigen Ereignissen sind in meiner Kirche die ersten zwei Reihen nur mit Männern besetzt', sagte sie der 'Zeit'.

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Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat mangelnde Gleichberechtigung an der Spitze der evangelischen Kirche beklagt. "Bei wichtigen Ereignissen sind in meiner Kirche die ersten zwei Reihen nur mit Männern besetzt - und keiner merkt es", sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Die Idee eines patriarchalen Kirchenamts sei "unreformatorisch".

Von 22 evangelischen Landeskirchen werde nur eine einzige von einer Frau geleitet, ergänzte Käßmann. Die evangelische Kirche in Deutschland vergesse oft, "dass Frauen in kirchlichen Leitungspositionen ein Markenzeichen weltweit sind". Eine Frauenquote lehnte die ehemalige Landesbischöfin dagegen ab. Das sei nicht nötig, die Kirche sollte dies "aus Eigennutz" tun.

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