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Juso-Chef Kühnert will Schulz einen "Vertrauensvorschuss" geben

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  • 7. Dezember 2017, 10:13 Uhr
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Juso-Chef Kühnert Bild: AFP

Vor dem SPD-Parteitag hat sich der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hinter Parteichef Martin Schulz gestellt. Die Jusos wollen auf dem Parteitag durchsetzen, dass am Ende der Gespräche mit CDU und CSU keine erneute große Koalition stehen darf.

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Vor dem SPD-Parteitag hat sich der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hinter den Parteivorsitzenden Martin Schulz gestellt. Er sei angesichts der schwierigen Lage der SPD gewillt, Schulz einen "Vertrauensvorschuss" zu geben, sagte Kühnert am Donnerstag im Deutschlandfunk. Er verbinde damit aber die "Hoffnung, dass ich einen Vorsitzenden habe, der kluge und besonnene Entscheidungen trifft und darum weiß, dass er hier einen Laden zusammenhalten muss".

Schulz stellt sich auf dem Parteitag am Donnerstag in Berlin zur Wiederwahl. Zuvor entscheiden die Deliegerten über die Aufnahme von ergebnisoffenen Gesprächen mit der Union über eine Zusammenarbeit bei der Regierungsbildung. Einen entsprechenden Antrag hat die Parteispitze um Schulz eingebracht. Eine Festlegung auf die Möglichkeit einer in der SPD höchst umstrittenen großen Koalition wird dabei vermieden.

Die Jusos wollen auf dem Parteitag durchsetzen, dass am Ende der Gespräche mit CDU und CSU keine erneute Koalition mit der Union stehen darf. "Ich setze darauf, dass der Parteitag heute die große Koalition ausschließt", sagte Kühnert.

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