Einzelhandel

Einzelhandel erwartet Rekordumsätze am Samstag vor Weihnachten

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Passanten in Stuttgart Bild: AFP

Die deutschen Einzelhändler wappnen sich für den Samstag vor Heiligabend. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit 'Rekordumsätzen am 23. Dezember', wie die 'Wirtschaftswoche' am Donnerstag berichtete.

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Die deutschen Einzelhändler wappnen sich für den Samstag vor Heiligabend. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit "Rekordumsätzen am 23. Dezember", wie die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag berichtete. Da der 24. Dezember auf einen Sonntag falle, verschiebe sich der Last-Minute-Einkauf von Geschenken auf Samstag, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem Magazin.

"Normalerweise sind die Geschäfte am Heiligabend bis 14 Uhr geöffnet", sagte Genth der "Wirtschaftswoche". In diesem Jahr hingegen bleiben die meisten Läden geschlossen. Ausnahmen gibt es zwar für den Verkauf von Lebensmitteln, doch die großen Handelsketten haben bereits angekündigt, überwiegend auf die Sonntagsöffnung zu verzichten.

Rewe-Chef Lionel Souque erwartet dem Magazin zufolge daher "am Samstag vor Heiligabend den großen Weihnachtsansturm". Auch Händler wie Aldi, Lidl, Kaufland und Real rechnen demnach mit deutlich mehr Kunden und planen den Einsatz zusätzlicher Mitarbeiter.

Zur Entlastung wollen laut "Wirtschaftswoche" mehrere Händler die Öffnungszeiten ausdehnen. So wolle Lidl am 22. und 23. Dezember alle Lidl-Filialen einheitlich bereits um 7 Uhr öffnen. Die Rewe-Tochter Penny wolle "dort, wo es rechtlich möglich ist", die Öffnungszeiten der Filialen "auf 7 bis 22 Uhr ausdehnen", sagte ein Sprecher. Auch Aldi Süd plant für "einige" Filialen verlängerte Öffnungszeiten, wie das Magazin berichtete.

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