Geländewagen

Land Rover Defender: Jubiläums-Modell für 170.000 Euro

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mid Groß-Gerau - Draußen zu Hause: die Geländewagen-Ikone Land Rover Defender. Zum 70. Geburtstag der Marke gibt es jetzt ein exklusives Sondermodell. Jaguar Land Rover

Er ist wieder da: Rund zwei Jahre nach dem Produktions-Aus hat Land Rover seine Gelände-Ikone Defender noch einmal wachgeküsst. Der Anlass für dieses Comeback, das die Herzen vieler Offroad-Fans sicher höher schlagen lässt, ist ein runder Geburtstag. Denn 2018 wird Land Rover 70 Jahre alt. Und was passt da wohl besser, als ein Sondermodell des legendären Defender aufzulegen?

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Er ist wieder da: Rund zwei Jahre nach dem Produktions-Aus hat Land Rover seine Gelände-Ikone Defender noch einmal wachgeküsst. Der Anlass für dieses Comeback, das die Herzen vieler Offroad-Fans sicher höher schlagen lässt, ist ein runder Geburtstag. Denn 2018 wird Land Rover 70 Jahre alt. Und was passt da wohl besser, als ein Sondermodell des legendären Defender aufzulegen? Der Jubiläums-Defender hat es wirklich in sich - und das in vielerlei Hinsicht.

Der Land Rover Defender Works V8 wird als Sonderserie in einer limitierten Auflage von maximal 150 Exemplaren für Sammler und Liebhaber erhältlich sein, heißt es. Das V8-Modell wurde eigens für den Geburtstag entwickelt. Neben einer exklusiven Ausstattung sorgt ein 5,0-Liter-V8-Motor mit 298 kW/405 PS für ausreichend Power. Das maximale Drehmoment beträgt 515 Newtonmeter. Damit soll das Sondermodell in 5,6 Sekunden von 0 auf 60 mph (etwa 96 km/h) sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Land Rover mit 171 km/h an. Der Defender Works V8 sei nicht mehr und nicht weniger als "der stärkste und schnellste Defender aller Zeiten", teilt der Hersteller vollmundig mit.

"Das passt hervorragend: 70 Jahre nachdem die Baureihe erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, können wir jetzt eine Version präsentieren, die das volle Potenzial des Defender ausschöpft - ein Modell, das dank seines unverwechselbaren Designs immer noch häufig mit der Marke gleichgesetzt wird", erläutert Tim Hannig, Director Jaguar Land Rover Classic. Die Idee, einen Defender V8 wiederzubeleben, habe man schon seit 2014, als der Defender noch im englischen Werk Solihull vom Band lief. "Wir waren uns sicher, dass Nachfrage nach einem leistungsstarken und schnellen Defender besteht", so Tim Hannig. Die jetzt aufgelegte Defender-Version für Jäger und Sammler sei ein adäquates Angebot für anspruchsvolle Kunden.

Die "70th"-Sonderedition erhält neben dem 5,0-Liter-Motor ein Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF mit Sport-Modus, ein aufgewertetes Bremssystem und ein Handling-Kit mit modifizierten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren. Exklusive 18-Zoll-Leichtmetallfelgen bestückt mit All-Terrain-Reifen der Dimension 265/65 R18 runden das Erscheinungsbild des Jubiläums-Defender ab, sagen die Land-Rover-Techniker.

Für die 150 glücklichen Kunden stehen für den Defender Works V8 insgesamt acht verschiedenen Lackierungen zur Auswahl. Dach, Radkästen und Kühlergrill erhalten einen Anstrich in Santorini Black. Türgriffe, Tankverschluss und der Defender-Schriftzug auf der Motorhaube werden aus Aluminium gefertigt. Bei der Beleuchtung setzt Land Rover unter anderem auf Bi-LED-Scheinwerfer. Auch für den Innenraum hat sich der Hersteller einiges einfallen lassen. So warten vollflächige Windsor-Lederbezüge auf Armaturenbrett und Türverkleidungen, am Dachhimmel und auch auf den Recaro-Sportsitzen auf Fahrer und Beifahrer. An Bord kommt weiterhin ein speziell von Land Rover Classic entwickeltes Infotainment-System zum Einsatz.

Der Defender Works V8 ist mit zwei verschiedenen Radständen lieferbar: als Defender 90 und 110. Und das alles hat natürlich seinen Preis: Sammler, die den Geburtstags-Defender in ihre Garage stellen möchten, müssen mindestens 150.000 englische Pfund oder umgerechnet knapp 170.000 Euro hinlegen. Das Jubiläumsmodell wird nicht nur in Großbritannien erhältlich sein, sondern auch in zahlreichen Märkten in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten, teilen die Briten mit. Das macht den Ansturm auf die 150 Modelle ganz sicher nicht geringer.

Ralf Loweg / mid

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