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Modellbauhersteller Revell erreicht Umsatzziel

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Bünde - Der Modellbauhersteller Revell hat im abgelaufenen Jahr mit Bausätzen und ferngesteuerten Fahrzeugen insgesamt 45 Millionen Euro Umsatz erzielt. Damit seien die selbstgesteckten Ziele erreicht worden, sagte eine Sprecherin der "Heilbronner Stimme" (Freitagausgabe).

Auf die traditionellen Bausätze sowie auf ferngesteuerte Fahrzeuge seien je etwa die Hälfte des Umsatzes entfallen, sagte sie dem Blatt. Besonders stark seien dabei Quadrocopter, die so genannten Drohnen, verkauft worden. Dadurch seien Umsatzeinbrüche nach der Einstellung eines Großteils der Bastelsparte ausgeglichen worden, berichtete sie. Revell kündigte an, sein Drohnensortiment weiter ausbauen zu wollen. Bei den Bausätzen werde vor allem das Sortiment für Kleinkinder erweitert. Von der Insolvenz des Revell-Eigentümers Hobbico ist das Unternehmen mit Sitz in Bünde in Westfalen nach Angaben der Sprecherin nicht betroffen. "Wir sind nicht eine Tochter-, sondern eine Enkelfirma", sagte sie der Zeitung. Es könne höchstens sein, dass im Zuge des Verfahrens nach dem US-Recht unter Chapter 11 Revell einen neuen Eigentümer bekomme.

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