Russland

Vereiste Geschwindigkeitsmesser offenbar für Flugzeugabsturz verantwortlich

img
Ermittler und Bergungskräfte am Absturzort der Antonow.n Bild: AFP

Vereiste Geschwindigkeitsmesser könnten zum Absturz der russischen Passagiermaschine am vergangenen Sonntag geführt haben. Das erklärten die Ermittler nach einer ersten Auswertung des Flugdatenschreibers. Bei dem Unglück starben alle 71 Insassen.

Anzeige

Vereiste Geschwindigkeitsmesser könnten nach Angaben russischer Experten zum Absturz der russischen Passagiermaschine am vergangenen Sonntag geführt haben. Ein Faktor könnten "falsche Daten über die Fluggeschwindigkeit" sein, die wahrscheinlich mit den gefrorenen Pitot-Sonden zusammenhingen, erklärte das für die Untersuchung von Flugunglücken zuständige russische Luftfahrtkomitee am Dienstag. Demnach war das Heizsystem der Sonden ausgeschaltet.

Die Antonow An-148 der russischen Fluggesellschaft Saratow Airlines war am Sonntag auf dem Weg zur Ural-Stadt Orsk kurz nach dem Start in Moskau im 70 Kilometer entfernten Bezirk Ramenski in ein schneebedecktes Gebiet gestürzt. Alle 65 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord kamen dabei ums Leben.

Zu dem Befund kam das Luftfahrt-Komitee nach eigenen Angaben nach einer ersten Auswertung des Flugdatenschreibers. Der zweite Flugschreiber mit den Cockpit-Gesprächen muss demnach noch analysiert werden. 

Vereiste Pitot-Sonden sollen auch zum Absturz einer Air-France-Maschine im Jahr 2009 über dem Atlantik beigetragen haben. Sie ermöglichen den Piloten Kontrolle der Fluggeschwindigkeit ihrer Maschine - ein wichtiges Element, um das Gleichgewicht der Maschine stabil zu halten.

STARTSEITE

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.



Top Meldungen

Service

Videos



Weitere Meldungen

Weitere Meldungen

Pressemeldungen