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Lotteriespiele: Der Umgang mit dem großen Geld

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@ Hermann (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Es ist sehr viel wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen oder vom Auto überfahren zu werden, als im Lotto den Jackpot zu knacken. Die Gewinnchancen für sechs Richtige beim klassischen "6 aus 49" liegen bei 1:140.000.000, beim Eurojackpot immerhin noch bei 1:95.000.000. Dennoch hält das viele Menschen nicht davon ab, Woche für Woche einen Tippschein auszufüllen-stets mit der Hoffnung auf den ganz großen Geldgewinn. Doch auch, wenn tatsächlich nur wenige zum erlesenen Kreis der Lottogewinner gehören, so hat sich sicherlich schon fast jeder einmal gefragt, was man tun kann, um seine Chancen zu erhöhen und was er oder sie nach dem Knacken des Jackpots auf jeden Fall tun würde bzw. was auf keinen Fall infrage käme.

Bessere Chancen mit der richtigen Strategie

Es ist der Gedanke an das große Geld und die Chance, Träume zu verwirklichen oder noch einmal ganz neu anzufangen, was uns überhaupt dazu veranlasst, an einer Lotterie teilzunehmen. Denn obwohl jeder über die lächerlich niedrigen Gewinnchancen Bescheid weiß, spielen trotzdem jährlich knapp 8 Millionen Deutsche Lotto, das ist in etwa jeder Zehnte. Neben der deutschen gibt es seit 2012 auch eine europäische Lotterie, den sogenannten Eurojackpot, an dessen Ausschüttung augenblicklich 18 Nationen beteiligt sind. Die Einsätze sind mit 2 Euro pro Feld doppelt so hoch wie beim klassischen "6 aus 49"-Spiel, jedoch sind sowohl die Gewinnsummen als auch die -chancen beim Eurojackpot höher. Teilnehmen kann man auf Online-Plattformen oder in klassischen Lotto-Annahmestellen.

Beeinflussen lassen sich die Gewinnchancen nicht. Wer auf den Jackpot aus ist, der z. B. beim Eurojackpot bei maximal 90 Millionen Euro liegt, kann grundsätzlich ganz beliebige Zahlen ankreuzen, denn die Wahrscheinlichkeit auf die richtige Zahl zu tippen, ist bei jeder Ziehung gleich hoch. Was sich jedoch strategisch beeinflussen lässt, ist die Höhe des Gewinns, d. h. die Quote, sollte man richtige Zahlen haben. Wie ist das möglich? Erfahrungsgemäß werden beim Lotto nicht alle Zahlen gleich häufig angekreuzt und je weniger Mitspieler auf die gleichen Zahlen getippt haben, desto höher ist im glücklichen Fall der eigene Gewinn. Beispielsweise tendieren viele Spieler dazu, auf ihr Geburtsdatum zu tippen, womit alle Zahlen über 31 schon einmal ausscheiden, die 19 kommt hingegen nahezu immer vor. Auch wählen viele häufig eine Zahl zwischen 1 und 6, Primzahlen oder Quadratzahlen. Wer also bewusst auf weniger populäre Zahlen tippt, kann die Quote im Falle eines Gewinns maßgeblich erhöhen.

Gewonnen - und nun?

Geschichten von überforderten Lottogewinnern gibt es zuhauf und die Folgen eines plötzlichen Geldsegens sind allseits bekannt. Von Menschen, die übereilte Käufe und Investitionen getätigt haben, vorschnell ihren Job kündigten oder die von missgünstigen Neidern und falschen Freunden in ihren Entscheidungen negativ beeinflusst wurden. Passiert das Unwahrscheinliche tatsächlich, wird jedem Gewinner deshalb von der Lottogesellschaft ans Herz gelegt, Verschwiegenheit zu wahren und selbst guten Freunden nichts zu erzählen-zumindest in der ersten Zeit. Viel zu groß ist die Gefahr, sich von anderen im Umgang mit dem Gewinn vorschnell Falsches einreden zu lassen.

Die große Mehrheit der Deutschen, nämlich 94%, würde allerdings ihren Ehepartner einweihen, wie eine Umfrage zeigt. Allerdings gibt es hier Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während 97% aller befragten Frauen ihrem Lebenspartner vom Gewinn berichten würden, sind es bei den Männern lediglich 90%. Und ein weiterer Trend zeigt: Je jünger die Gewinner sind, desto offener sind sie in dieser Angelegenheit. Geben 98% in der Altersgruppe zwischen 30-39 Jahren an, dem Partner vom Lottoreichtum zu erzählen, sind es bei den 50-59-Jährigen lediglich 89%.

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