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Erste Hilfslieferungen erreichen Inselstaat Tonga nach Durchzug von Zyklon

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Zyklon "Gita" zog mit 230 Stundenkilometern über Tonga Bild: AFP

Nach dem Durchzug eines heftigen Zyklons haben erste internationale Hilfslieferungen den Pazifik-Inselstaat Tonga erreicht. Auf den Fidschi-Inseln hielten sich ersten Angaben zufolge die Schäden in Grenzen.

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Nach dem Durchzug eines heftigen Zyklons haben erste internationale Hilfslieferungen den Pazifik-Inselstaat Tonga erreicht. Militärflugzeuge aus Australien und Neuseeland landeten am Mittwoch in der Hauptstadt Nuku'alofa, die am Dienstag von dem bislang schwersten Zyklon verwüstet worden war. Auf den Fidschi-Inseln hielten sich ersten Angaben zufolge die Schäden in Grenzen.

Auf der Hauptinsel von Tonga, Tongatapu, verharrten noch mehr als 3000 Menschen in Notunterkünften. Die Wasser- und Stromversorgung war weiter unterbrochen. 

Der Wirbelsturm "Gita" hatte Tongatapu in der Nacht zum Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern getroffen. Er riss in der Hauptstadt Nuku'alofa Hausdächer ab, ließ Stromleitungen umstürzten und führte zu schweren Überschwemmungen. Anders als erwartet erreichte der Wirbelsturm jedoch nicht die höchste Stufe fünf.

Am frühen Mittwochmorgen erreichte "Gita" die südliche Fidschi-Insel Lau. Nach Angaben des Seenot-Rettungszentrums lagen zunächst keine Angaben über Opfer in der abgelegenen und dünn besiedelten Inselgruppe vor. Dem staatlichen Rundfunksender FBC zufolge wurden drei Häuser zerstört. 

Nach Angaben von Meteorologen gewann der Zyklon am Mittwoch wieder an Fahrt und erreichte die höchste Stufe fünf, während er Kurs auf den Südosten von Neukaledonien nahm.  

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