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Von der Leyen rät Europäern zur Emanzipation von den USA

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Ursula von der Leyen Bild: AFP

Vor dem Hintergrund der Spannungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Europäer in einem Interview mit der Wochenzeitung 'Die Zeit' zur Emanzipation von Washington aufgefordert.

Vor dem Hintergrund der Spannungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Europäer zur Emanzipation von Washington aufgefordert. Die USA seien "nicht mehr der Fixstern, der zentrale Orientierungspunkt", sagte von der Leyen laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch der Wochenzeitung "Die Zeit". Die Europäer dürften nicht "auf ewig am Rockzipfel hängen", forderte sie.

Deshalb könne sich Europa nicht weiter auf Softpower beschränken, "es muss auch Hardpower sein", sagte von der Leyen. "Wo ist Europa im Syrien-Konflikt? Nicht vorhanden. Wo war Europa, als Mali fast gekippt ist? Kaum vorhanden", sagte die Ministerin. Europa verfüge über eine hohe wirtschaftliche und politische Relevanz, "auch wenn wir keine militärische Supermacht sind". Deshalb habe Europa "die Verantwortung, sichtbarer und hörbarer zu sein".

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