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ZEW-Konjunkturerwartungen erneut deutlich zurückgegangen

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Mannheim - Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im April erneut deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index sank von 5,1 Zählern im März auf nun - 8,2 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Der langfristige Durchschnitt liegt bei 23,5 Punkten und wird inzwischen erheblich unterschritten. Die Bewertung der konjunkturellen Lage verschlechtert sich um 2,8 Zähler auf 87,9 Punkte. Auch der Ausblick für die Eurozone ist deutlich schlechter. Der Erwartungsindikator fällt um 11,5 Punkte auf nur noch 1,9 Zähler.

Die Einschätzung der konjunkturellen Lage in der Eurozone ist dagegen geringfügig besser. Der entsprechende Indikator steigt um 1,5 Punkte auf 57,7 Zähler. "Der Rückgang der Erwartungen ist vor allem auf den internationalen Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten sowie die aktuelle Situation im Syrienkrieg zurückzuführen", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Zahlen. Die deutlichen Rückgänge bei Produktion, Exporten und Einzelhandelsumsätzen in Deutschland im ersten Quartal 2018 wirkten sich ebenfalls negativ auf die erwartete zukünftige Konjunkturentwicklung aus.


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