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Zahl der Widersprüche gegen Rentenbescheide in vergangenen Jahren deutlich gesunken

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Rentner im Park Bild: AFP

Gegen die jährlich rund 1,58 Millionen Rentenbescheide der Rentenversicherung wird immer seltener Widerspruch eingelegt. Gab es 2007 noch in rund 232.000 Fällen Widerspruch gegen einen Rentenbescheid, war dies 2017 nur noch rund 148.000 Mal der Fall.

Die jährlich rund 1,58 Millionen Rentenbescheide finden bei den angehenden Rentnern eine immer höhere Akzeptanz. Gab es 2007 noch in rund 232.000 Fällen Widerspruch gegen einen Rentenbescheid, war dies 2017 nur noch rund 148.000 Mal der Fall, wie die Deutschen Rentenversicherung am Mittwoch mitteilte. Die Zahl sank damit in den vergangenen zehn Jahren um mehr als ein Drittel. 

Allein 2017 gab es demnach einen Rückgang um rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Wir führen diese erfreuliche Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass wir unseren Versicherten seit einigen Jahren schon frühzeitig ihren Versicherungsverlauf zusenden", erklärte die Rentenversicherung. Der Versicherungsverlauf ist Grundlage der späteren Rentenberechnung.

"Wir empfehlen unseren Versicherten daher, den Versicherungsverlauf frühzeitig zu überprüfen und uns bei Lücken geeignete Unterlagen und Nachweise zuzusenden", hieß es weiter. Durch geklärte Versichertenkonten könnten Fehler in Rentenbescheiden bereits frühzeitig vermieden werden.

Die Rentenbescheide seien zudem verständlicher formuliert und übersichtlicher gestaltet als früher, hob die Rentenversicherung hervor. Ebenso habe das Auslaufen einzelner Rentenarten, wie der Altersrente nach Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit, bei denen in der Vergangenheit vermehrt Widersprüche eingelegt wurden, zu der positiven Entwicklung beigetragen.

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