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Arabische Liga berät über Reaktion auf tödliche Gewalt im Gazastreifen

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Tränegas der israelischen Armee gegen protestierende Palästinenser Bild: AFP

Die Arabische Liga berät am Donnerstag in einer Sondersitzung über die tödlichen Unruhen an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. Die Außenminister sollen auch eine Reaktion auf die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem beschließen.

Die Arabische Liga berät am Donnerstag in einer Sondersitzung in Kairo über die tödlichen Unruhen an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. Die Außenminister der Mitgliedstaaten sollen auf Antrag Saudi-Arabiens eine Reaktion auf die "illegale" Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und die "israelische Aggression gegen das palästinensische Volk" beschließen. Grundlage ist ein Resolutionsentwurf, den die ständigen Vertreter der Arabischen Liga am Mittwoch bei einer Sondersitzung erstellten.

Die Eröffnung der US-Botschaft am Montag hatte zu blutigen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee geführt. Dutzende Demonstranten wurden im Gazastreifen getötet, 2500 weitere wurden bei den Protesten entlang der Grenze verletzt. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember entschieden, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Der endgültige Status Jerusalems ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt.

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