Motor-Technik

Continental über Head-up-Display zu Augumented Reality

  • In TECHNIK
  • 17. Mai 2018, 15:20 Uhr
  • ampnet
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Basierend auf der Technologie des holografischen Wellenleiter erlaubt das neue Head-up-Display eine größere Projektionsfläche bei gleichzeitiger Reduktion des Einbauvolumens. Foto: Auto-Medienportal.Net/Continental

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Das Technologieunternehmen Continental erhöht seine Beteiligung an ,,DigiLens Inc.", einem Unternehmen im Silicon Valley, das sich mit Projektionstechnologie befasst, auf fast 18 Prozent. Continental investierte erstmals 2016 in Digi Lens. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft entwickelten beide Unternehmen ein automobiltaugliches Head-up-Display (HUD) mit holographischer Wellenleitertechnologie, das nun bereit zur Industrialisierung ist.

Die holografische Wellenleitertechnologie ermöglicht die Entwicklung von Head-up-Displays für verschiedene Anwendungen, etwa für den Automobilsektor, die Luftfahrt oder Motorradhelme. Das Wellenleiterprodukt ,,AutoHUD" des Unternehmens verdoppelt das Sichtfelds, sodass ein wesentlich größerer Projektionsbereich entsteht, wie er beispielsweise für Anwendungen der Augmented Reality (angereicherten Realität) erforderlich ist. Gleichzeitig reduziert sich das Volumen des Geräts auf ein Sechstel der herkömmlichen Größe.

Anstelle von Spiegeln zur Lenkung und Vergrößerung der Bilder im HUD wird bei der Wellenleitertechnologie das Licht gebeugt, sodass sich Hardware und Volumen auf der vertikalen Achse reduzieren. Besonders bei großen Projektionen, wie sie für Augmented Reality notwendig sind, benötigen spiegelbasierte HUDs viel Platz in der Armaturentafel des Fahrzeugs, der meistens nicht zur Verfügung steht.

,,Mit der Wellenleitertechnologie können wir Augmented Reality HUDs für einen breiten Markt realisieren", so Thorsten-Alexander Kern, Leiter der HUD-Produktentwicklung im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI bei Continental und Aufsichtsratsmitglied bei Digi Lens. (ampnet/Sm)

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