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Wenn Kinder im Schwimmbad verlorengehen

  • In UNTERNEHMEN
  • 19. Juni 2018, 10:40 Uhr
  • Ralf Loweg/wid
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wid Groß-Gerau - "Suchbänder" sollen in den heißen Sommermonaten die Sicherheit für Kinder am und im Wasser erhöhen. DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Für Kinder gibt es im Sommer kaum etwas Schöneres, als nach Herzenslust im Schwimmbad im Wasser zu planschen. Doch leider kommt es dabei immer wieder zu Unfällen. Oder die Kleinen gehen im Getümmel schlicht verloren. Doch jetzt ist Rettung in Sicht.


Für Kinder gibt es im Sommer kaum etwas Schöneres, als nach Herzenslust im Schwimmbad im Wasser zu planschen. Doch leider kommt es dabei immer wieder zu Unfällen. Oder die Kleinen gehen im Getümmel schlicht verloren. Das ist für die Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) e.V. eine fast alltägliche Situation. Das wollen DLRG und Nivea jetzt ändern und mit dem Projekt "Kindersuchbänder" in den heißen Sommermonaten die Sicherheit für Kinder am und im Wasser erhöhen.

Und so geht's: An allen Wasserrettungsstationen der DLRG - insbesondere an der deutschen Nord- und Ostseeküste - erhalten Eltern für ihre Kinder kostenlose dehnbare Armbändchen aus Silikon, die am Handgelenk getragen werden. Auf der Innenseite des Bändchens ist eine Nummer, die Wachmannschaft auf der Station vermerkt sich zu dieser Nummer Mobiltelefon- oder Strandkorbnummer der Eltern.

Verliert ein Kind am Strand den Kontakt zu Mama oder Papa, braucht es sich nur an die nächsten Rettungsschwimmer zu wenden, die mittels der Nummer im Armband schnell den Kontakt zu den Eltern herstellen können. Rettungsschwimmer sind an ihrer charakteristischen rot-gelben Einsatzkleidung problemlos zu erkennen und auch die DLRG-Wachtürme am Strand findet jedes Kind.

Durch die schnellere Auffindbarkeit der Eltern werden die Rettungsschwimmer von zeitaufwändigen Suchaktionen entlastet, gleichzeitig vermindert sich durch die für die Kinder leicht zu findende zentrale Anlaufstelle an den DLRG-Wachstationen auch die Zahl der Fehlalarmierungen durch Eltern, die ihre Sprösslinge aus den Augen verloren haben.

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