Mecklenburg

Syrer bei fremdenfeindlich motiviertem Messerangriff in Rostock schwer verletzt

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Der Staatsschutz der Polizei ermittelt Bild: AFP

Nach einem Messerangriff auf einen Syrer mit einem mutmaßlich ausländerfeindlichen Hintergrund in Rostock sucht die Polizei nach drei Verdächtigen. Der 21-Jährige wurde bei dem Vorfall in einem S-Bahntunnel in der Nacht zu Mittwoch schwer verletzt.

Nach einem Messerangriff auf einen Syrer mit mutmaßlich ausländerfeindlichem Hintergrund in Rostock sucht die Polizei nach drei Verdächtigen. Der 21-Jährige sei bei dem Vorfall in einem S-Bahntunnel in der Nacht zu Mittwoch von einem Täter schwer verletzt worden, teilten die Beamten in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit. Zuvor sollen der Angreifer und seine zwei Begleiter ausländerfeindliche Parolen gerufen haben.

Nach Angaben der Beamten waren die drei Verdächtigen und insgesamt drei Syrer in dem Tunnel zusammengetroffen. Nachdem das Trio die Parolen rief, wollte das Opfer die beiden Männer und eine Frau zur Rede stellen. Dabei schlug einer der Täter auf den 21-Jährigen ein, bevor er ihm Stichverletzungen beibrachte. Zudem soll der zweite Verdächtige versucht haben, seinen Hund auf ihn zu hetzen.

Eine Sofortfahndung der Polizei blieb erfolglos, der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Die Beamten baten Zeugen um Hinweise auf die drei Verdächtigen. Am Tatort seien umfangreiche Spuren gesichert worden, teilten die Ermittler weiter mit.

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